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Workwise zu Gast bei Accelerator-Event: Workshop zu Employer Branding

Am 10.06.2021 gab es beim Accelerator-Summit, kurz A-Summit, einen Nachmittag voller spannender Vorträge mit dem Ziel, Gründer:innen und Gründungsinteressierten den Einstieg zu ermöglichen. Beim Online-Event nahmen über 40 Startup-Förderprogramme aus NRW teil – Workwise war mit dem „A Beginner’s Guide on Employer Branding“ im Workshop-Format vertreten.

Simon Zeidler, Head of Account Management bei Workwise und Gründer des digitalen Copyshops Studidruck, teilt sein Wissen aus sechs Jahren Erfahrung im Recruiting und HR.

Employer Branding – mit geringem monetären Einsatz starten

Zu Beginn führte Simon ins Thema ein. Employer Branding sei dazu da, als Unternehmen oder Startup an der eigenen Identität zu arbeiten und durch eine positive Wahrnehmung einen Zulauf an Bewerber:innen zu erhalten. Die Frage ist: Wie können sich Startups mit ihren begrenzten Ressourcen als attraktive Arbeitgeber:innen positionieren?

Der Vorteil: Es ist möglich, schon mit geringem monetären Einsatz in den Köpfen der Zielgruppe vertreten zu sein – indem die richtigen Plattformen genutzt werden.

Wichtig sei es, meint Simon, die eigenen Werte festzulegen und diese auch intern zu teilen.

Das Problem der fiktiven Bunch GmbH

Am Beispiel der Bunch GmbH erklärte Simon den Teilnehmenden die Problematik. Die Bunch GmbH ist ein führender deutscher Online-Händler. Es ist ein modernes Unternehmen und die eigenen Mitarbeiter:innen fühlen sich wohl.

Leider ist die hohe Arbeitslast ein Dauerthema und es fällt schwer, neue Mitarbeiter:innen zu finden. Woran liegt das?

Simon fasste die Kernprobleme zusammen:

  • Überlastung durch zu wenige Mitarbeiter:innen
  • steigende Opportunitätskosten
  • Gleichzeitig: fehlende Sichtbarkeit und wenige Bewerber:innen

 

„Immer bleibt etwas liegen und dadurch leidet die Innovationskraft des Unternehmens. Es besteht eine hohe Gefahr von der Konkurrenz abgehängt zu werden.“

Die vermeintliche Lösung: Sichtbarkeit

Eine naheliegende Möglichkeit: Die Bunch GmbH nutzt die Karrierenetzwerke LinkedIn und Xing und postet Beiträge zur Unternehmenskultur. Den eigenen Company Blog befüllt das Unternehmen mit Inhalten. Ergänzend werden gezielte, lokale Google-Kampagnen geschaltet und Karrieremessen sowie Sportveranstaltungen vor Ort gesponsert.

Das seien alles keine schlechten Ideen, fügt Simon hinzu. Und dennoch rät er davon erst einmal ab.

Drei einfache Schritte zur Employer Branding Strategy

Natürlich ist es nicht ganz so einfach und am Ende kämpfen viele Startups mit der Frage, wie sie die Strategie am Ende umsetzen. Denn: Wenig Ressourcen aufgrund fehlender Zeit, Mittel und Mitarbeiter:innen erschweren das Umsetzen deutlich.

Um einen leichten Einstieg ins Thema zu haben, erläuterte Simon drei Schritte am Beispiel der Bunch GmbH:

  1. Die Employer Value Proposition: Was sind die Werte bei der Bunch GmbH? Dafür lohnt es sich, sich Zeit zu nehmen.

„Wir haben uns bei Workwise einen ganzen Tag dafür geblockt. Das kam uns damals völlig übertrieben vor. Aber es ist wichtig, dass alle hinter den definierten Werten stehen können – nur so können sie intern durchgesetzt werden und eine Basis fürs Recruiting bilden.”

  1. Einsetzen der Employer Value Proposition: Als nächstes gilt es, die Employer Value Proposition in die einzelnen Phasen des Recruiting-Funnel einzusetzen.

„Stellt euch den Recruiting-Funnel dabei als einen Reifen eures Autos vor. Wenn sich eines der vier Räder nicht dreht, funkioniert nichts mehr.“

  • Plan: Warum braucht die Bunch GmbH neue Mitarbeiter:innen? Welches Budget ist für die Personalsuche vorhanden?
  • Attract: Wie sieht die Zielgruppe aus? Wie sollte die Bunch GmbH für sie kommunizieren? Welche Kanäle bieten sich an, um sie zu erreichen?
  • Select: Wie sieht der bisherige Auswahlprozess aus und was kann verbessert werden?
  • Hire: Wie ist das Onboarding? Wie empfängt das Team neue Kolleg:innen am ersten Tag empfangen?

„Nach dem ersten Tag erzählen doch alle ihren Freunden und Bekannten, wie es war. Hierüber kann ich viel beeinflussen – und potenzielle Zielgruppen erreichen.“

  1. Priorisierung der Projekte mit dem ICE Framework: Zuletzt muss sich die Bunch GmbH überlegen und abschätzen, welche der Ideen am Ende wirklich helfen. Dabei hilft es, die einzelnen Ideen anhand der folgenden Fragen zu bewerten:
  • Impact: Wie viel bringt das Projekt – zum Beispiel die Darstellung auf LinkedIn und Xing – der Bunch GmbH?
  • Confidence: Wie sicher ist es, dass das Team der Bunch GmbH die Ideen umsetzen kann und die Maßnahme den gewünschten Erfolg bringt?
  • Ease: Wie viele Ressourcen (Zeit, Geld, Personal) kostet es die Bunch GmbH?

Schau dir direkt das ganze Video vom Workshop an

Die Key Takeaways von Simon

Am Ende des Workshops fasst Simon zusammen, es sei wichtig, sich Zeit zu nehmen, Fragen erst zu beantworten bevor Sichtbarkeit als Ziel ins Auge gefasst werde und erst nach der Priorisierung aktiv zu werden.

„Nur so können die passenden Mitarbeiter:innen gefunden werden, um am Ende den Unternehmenszweck zu erfüllen.“

Simon Zeidler

Head of Account Management bei Workwise, Gründer bei Studidruck & Karlsruhe Copyshop

Simon Zeidler

Simon ist als ehemaliges Vorstandsmitglied der Hochschulinitiativen PionierGarage e.V. und Gründermagnet nicht nur früh von Startups und vom Gründen begeistert, sondern schafft es tagtäglich die Motivation seines Account-Management-Teams zu befeuern.

Zu meinem Linkedin-Profil.

 

Veröffentlicht am 11.06.2021, aktualisiert am 24.06.2021

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