Allgemeine Geschäftsbedingungen für Auftraggeber - Stand 19.04.2021

Präambel

Workwise unterstützt Organisationen in allen Bereichen, die sich mit den Menschen in dieser Organisation beschäftigen. Workwise verfolgt das Ziel Organisationen dabei zu helfen sich auf ihren eigentlichen Zweck zu fokussieren, sodass sie langfristig erfolgreich sein können. Die Dienstleistungen der Workwise GmbH umfassen daher neben Angeboten in der Rekrutierung neuer Mitarbeiter auch Lösungen zur Optimierung interner, personalbezogener Prozesse. Wir weisen Sie darauf hin, dass wir ausschließlich auf der Basis der nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) tätig werden. Bitte lesen Sie sich die AGB sorgfältig durch.

§ 1 Geltung der AGB, Vertragsschluss

1.1 Die nachfolgenden Bedingungen gelten für alle zwischen der Workwise GmbH, Erbprinzenstr. 27, 76133 Karlsruhe (nachfolgend auch „wir“ oder “Workwise”) und dem Auftraggeber (nachfolgend auch “Arbeitgeber” oder “Unternehmen”) abgeschlossenen Vereinbarungen über die Bereitstellungen von Kandidatenprofilen und die Personalvermittlung sowie damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten von Workwise. Auftraggeber im Sinne dieser AGB kann auch eine Organisation sein, die nicht als “Unternehmen” anzusehen ist (bspw. Verbände, Vereine, Stiftungen, NGOs, öffentlich rechtliche Körperschaften etc.). 1.2 Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen zwischen uns und dem Auftraggeber, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden. Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuelle Version der AGB. 1.3 Diese AGB gelten ausschließlich; Gegenbestätigungen oder allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers wird ausdrücklich widersprochen. Dies gilt auch, wenn die Angebotsabgabe oder Angebotsannahme des Auftraggebers unter Hinweis der vorrangigen Geltung eigener AGB erfolgt, oder wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen AGB abweichender Bedingungen des Auftraggebers die Leistung vorbehaltlos ausführen. 1.4 Die Einbeziehung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen in das Vertragsverhältnis der Parteien erfolgt durch Hinweis auf ihre Geltung vor Vertragsschluss durch Workwise in Textform oder im Zuge der Registrierung und Bestätigung auf unserer Webseite. Mündlich erteilte Aufträge sind nur verbindlich, wenn sie durch uns in Textform bestätigt werden und der Auftraggeber nicht unverzüglich nach Erhalt in Textform widerspricht. 1.5 Die Leistungen von Workwise stehen ausschließlich Unternehmen (§ 14 BGB) zu oder Organisationen, welche Personal eingestellt haben oder beabsichtigen Personal einzustellen. Eine Registrierung und Beauftragung durch Verbraucher (gemäß § 13 BGB) ist nicht erlaubt. Workwise kann bei Bedarf entsprechende Nachweise einfordern. Sollten diese nicht innerhalb von 14 Tagen vorgelegt werden, ist Workwise berechtigt, das Benutzerkonto zu deaktivieren. 1.6 Die Plattform und die Angebote von Workwise dürfen nur für die in § 2 genannten Zwecke genutzt werden. Unzulässig ist insbesondere die Bewerbung für eigene Produkte oder Dienstleistungen des Auftraggebers. Es ist nicht erlaubt, Informationen zu versenden, die die Persönlichkeit anderer verletzen, verletzen können oder anstößiger Natur sind sowie das Rekrutieren von Clubmitgliedschaften, Tätigkeiten im sexuellen Gewerbe und Schneeball- und Pyramidensystemen. Nur mit expliziter Zustimmung von Workwise ist das Anwerben im Rahmen von Selbstständigkeiten beispielsweise in Franchise-Systemen erlaubt.

§ 2 Zweck der Internetplattform/App, Leistungsumfang von Workwise

2.1 Unter www.workwise.io und anderen Webseiten, wie z.B. www.campusjaeger.de, und weiteren Subdomains sowie per App, betreibt Workwise ein Onlineportal, welches Stellenangebote von Auftraggebern veröffentlicht, den Bewerbungsprozess durch eine Systemlösung von Workwise unterstützt und es Auftraggebern ermöglicht sich über Unternehmensprofile als Arbeitgeber zu präsentieren. Kandidaten können ein Kandidatenprofil anlegen und sich auf diese Stellenangebote bewerben. 2.2 Die Leistungen von Workwise umfassen die Ermöglichung der systemseitigen Veröffentlichung von Stellenangeboten auf der jeweils zur Verfügung gestellten Arbeitgeberseite und die elektronische Bereitstellung von Kandidatenprofilen und die Organisation der Bewerbungen über alle Kandidatenprofile hinweg. Workwise unterstützt systemseitig den Bewerbungsprozess. Eine Leistungspflicht von Workwise liegt vor, wenn der Auftraggeber eine entsprechende kostenpflichtige Beauftragung gemäß § 5 durchführt. Die Besetzung einer Stelle durch einen von Workwise bereitgestellten Kandidaten obliegt dem Auftraggeber und dem Kandidaten selbst und ist somit keine Leistung von Workwise. 2.3 Die Workwise-Plattform ist kein Archivsystem für Daten, Dateien und Inhalte des Auftraggebers. Workwise kann daher keine Haftung und Gewähr für die Speicherung, Abrufbarkeit und Verfügbarkeit der hochgeladenen und eingestellten Inhalte über den der bloßen Vertragserfüllungspflicht hinausgehenden Umfang übernehmen.

§ 3 Registrierung und Pflichten des Auftraggebers, Benutzerkonto

3.1 Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, sich auf den Webseiten von Workwise zu registrieren und damit ein Benutzerkonto für seine Organisation anzulegen. Im Registrierungsprozess werden die AGB bestätigt. Die Nutzung eines Benutzerkontos mit den hier in den AGB genannten Funktionen ist nur möglich, wenn die AGB bestätigt wurden. 3.2 Der Auftraggeber verpflichtet sich, unsere Leistungen nur im Rahmen des vertraglich vereinbarten Leistungsumfangs und ausschließlich für eigene unternehmerische Zwecke zu nutzen, es sei denn der Auftraggeber handelt als Agentur, Personaldienstleister oder Personalvermittler geschäftsmäßig für Dritte und hat von Workwise die zustimmungspflichtige Erlaubnis zur Nutzung unserer Leistungen hierfür. 3.3 Ein Benutzerkonto kann mehrere Zugänge haben. Das Benutzerkonto ist dem Auftraggeber und ein Zugang ist den Vertretern des Auftraggebers zugeordnet. Der Auftraggeber hat seinen Mitarbeitern sowie allen weiteren befugten Nutzern seines Benutzerkontos Verpflichtungen aufzuerlegen, die sicherstellen, dass ausschließlich vom Auftraggeber autorisierte Personen die Zugänge und das Benutzerkonto auf der Workwise Plattform verwenden. Die autorisierten Personen müssen sich jeweils einzeln registrieren sowie befugt sein, den Auftraggeber rechtskräftig zu vertreten. Die Nutzung desselben Zugangs durch mehrere Personen ist nur mit Erlaubnis von Workwise gestattet. 3.4 In den Benutzerkonten des Auftraggebers werden Kontaktanfragen oder sonstige für die Dienstleistung relevante Nachrichten, Vorgänge und Informationen für den Auftraggeber angezeigt. Der Auftraggeber verpflichtet sich, sein Benutzerkonto regelmäßig auf neue Nachrichten zu prüfen. Er verpflichtet sich weiterhin zur zügigen und umgehenden Reaktion auf alle Kontaktanfragen oder sonstige Korrespondenzen, die über die Workwise-Plattform übermittelt werden. Bei Nicht-Reaktion kann Workwise den Auftraggeber dazu auffordern, unbearbeitete Nachrichten oder Vorgänge zu bearbeiten. Sollten trotz Aufforderung nach Ablauf einer Frist von 14 Tagen weiterhin Nachrichten oder Vorgänge unbearbeitet sein, ist Workwise berechtigt, ersatzweise die Kommunikation vorzunehmen, die Vorgänge abzuschließen und beispielsweise offene Bewerbungen abzulehnen sowie bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 12 dieser AGB den Account zu deaktivieren.

§ 4 Stellenangebote, Nutzungsrechte

4.1 Der Auftraggeber formuliert die Stellenangebote und sein Unternehmensprofil selbst und ist vollumfänglich für die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben, insbesondere auch des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG), verantwortlich. Dies gilt auch für jegliche Interaktion mit Kandidaten oder Mitarbeitern von Workwise. Der Auftraggeber stellt Workwise in diesen Fällen von Ansprüchen Dritter vollumfänglich frei. Gleichzeitig erklärt der Auftraggeber, dass Workwise an den so erstellten Texten und Inhalten alle erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte, einschließlich des Bearbeitungsrechtes zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen, erhält und dass er selbst über die erforderlichen Rechte verfügt. 4.2 In den Fällen des § 4.1 bleibt Workwise jederzeit berechtigt, den Text und sonstige Inhalte der Stellenangebote im Interesse des Arbeitgebers zu modifizieren. Sollte Workwise eine Modifizierung selbst vornehmen oder der Auftraggeber eine Modifizierung durch Workwise veranlassen, so obliegt die Einhaltung des Allgemeine Gleichstellungsgesetzes (AGG) über die modifizierten Stellen Workwise, sofern der Auftraggeber selbst die Modifizierung nicht zu verantworten hat. 4.3 Für die Veröffentlichung von Stellenangeboten und Unternehmensprofilen benötigt Workwise detaillierte Informationen von den zu besetzenden Positionen und der Organisation des Auftraggebers. Der Auftraggeber räumt Workwise hierfür für die Dauer der vertraglichen Beziehung und für die Durchführung der Leistungserbringung im Sinne dieses Vertrages ein einfaches, unwiderrufliches, unentgeltliches und weltweites Nutzungs- und Verwertungsrecht für diese Informationen ein. Dieses umfasst die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung, Versendung und das öffentliche Zugänglichmachen einzelner oder gesamter Inhalte, einschließlich des Rechts zur Nutzung und Verwendung des oder der Logos bzw. Namens des Auftraggebers sowie aller erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte an vom Auftraggeber hochgeladenen oder freigegebenen Bildern, Dateien und dergleichen. 4.4 Mit Veröffentlichung des Stellenangebots bestätigt der Auftraggeber, dass er über sämtliche Nutzungsrechte an den von ihm übermittelten, freigegebenen oder eingestellten Inhalten verfügt. Der Auftraggeber stellt Workwise von jedweden Ansprüchen Dritter in diesen Fällen vollumfänglich frei. 4.5 Der Auftraggeber verpflichtet sich, keine Inhalte oder sonstigen Merkmale der Workwise-Plattform (einschließlich Preise oder Dienstleistungsbeschreibungen) zu kopieren, zu modifizieren, anzupassen, nachzubilden, zu übersetzen, zu verbreiten, weiterzugeben oder zu rekonstruieren (reverse engineering). Dem Auftraggeber ist jede Verletzung oder versuchte Verletzung der Sicherheit der Workwise-Plattform untersagt, ebenso wie Versuche, die Verletzlichkeit des Systems oder Netzwerks zu untersuchen, zu prüfen oder zu testen oder die Sicherheits- oder Authentifizierungsmaßnahmen zu verletzen. 4.6 Der Auftraggeber erklärt sich bereit bei der Bekanntmachung der Leistungen von Workwise zu unterstützen und ihm den Hinweis auf seine Organisation unter Verwendung des Namens und des Logos als Testimonial für die Leistungen von Workwise bis auf Widerruf in der Öffentlichkeitsarbeit und zu Marketingmaßnahmen von Workwise zu gestatten. Der Auftraggeber ist jederzeit berechtigt der Nennung als Testimonial in Textform gegenüber Workwise zu widersprechen.

§ 5 Auftragserteilung und Auftragsgegenstand

5.1 Eine Beauftragung erfolgt durch die Veröffentlichung von Stellenangeboten über die Workwise Plattform. Im Rahmen des Buchungsprozesses zur Veröffentlichung eines Stellenangebotes hat der Auftraggeber die Möglichkeit, den für das Stellenangebot passenden Kanal auszuwählen. Die aktuellen Konditionen gemäß § 8 dieser AGB werden je Kanal im Buchungsprozess dargestellt und können entsprechend hinzu gebucht oder abgewählt werden. 5.2 Soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde, stellt die Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und Workwise keine Exklusivvereinbarung dar und es steht dem Auftraggeber frei, auch Dienste von anderen Anbietern in Anspruch zu nehmen. 5.3 Gegenstand des Auftrags ist die Bereitstellung von Kandidatenprofilen. Ein Kandidatenprofil gilt als durch Workwise bereitgestellt, sobald Informationen zum Kandidaten übermittelt wurden, welche die Identifikation des Kandidaten durch den Auftraggeber ermöglichen (“Bereitstellung“). Eine Übermittlung in diesem Sinne liegt auch bereits in der Abrufbarkeit der Informationen im Benutzerkonto des Auftraggebers oder durch Abrufen der Informationen des Kandidatenprofils auf der Workwise Plattform vor. 5.4 Workwise kann dem Auftraggeber für die veröffentlichten Stellenangebote selbst Angebote unterbreiten. Ein Angebot wird beispielsweise unterbreitet, indem Kandidatenprofile gemäß § 7 vorgeschlagen werden. Die Annahme des Angebots erfolgt, sobald Informationen zum bereitgestellten Kandidatenprofil durch den Auftraggeber eingesehen werden, sodass die Identifikation des Kandidatenprofils für ihn ermöglicht wird. Die Konditionen für vorgeschlagene Kandidatenprofile ergeben sich nach § 8 dieser AGB. Eine Ablehnung des Angebots, nachdem die Möglichkeit zur Identifiaktion des Kandidatenprofils gegeben wurde, ist nur möglich, wenn der Kandidat abgelehnt wird und es innerhalb des Bereitstellungszeitraums gemäß § 8.5 dieser AGB zu keiner Vermittlung gemäß § 7.5 kommt. 5.5 Falls innerhalb des Bereitstellungszeitraums gemäß § 8.5 dieser AGB nach der Bereitstellung eines Kandidatenprofils (vgl. § 5.3 dieser AGB) durch Workwise ein mündlicher oder schriftlicher, direkter oder indirekter Vertrag (bspw. Arbeitsvertrag, Anstellungsvertrag, freier Mitarbeitervertrag, gesellschaftsrechtlicher Beteiligungsvertrag o.ä.) („Hauptvertrag“) zwischen dem Auftraggeber und diesem Kandidaten zustande kommt, sind sich die Parteien darüber einig, dass dieser Vertrag durch die Bereitstellung von Workwise zustande gekommen ist. Das gilt auch dann, wenn der Hauptvertrag nicht mit dem Auftraggeber selbst, jedoch mit einer Tochtergesellschaft oder einem mit dem Auftraggeber verbundenen Unternehmen (im Sinne der §§ 15 ff. AktG) zustande kommt und dann, wenn zwischen den Entscheidungsträgern oder Vertretungsberechtigten des Auftraggebers (bspw. Geschäftsführer, Vorstand, Aufsichtsrat, Gesellschafter) und den Entscheidungsträgern oder Vertretungsberechtigten des den Hauptvertrag schließenden Unternehmens/der Organisation vollständige oder teilweise Personenidentität vorliegt und es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass das Zustandekommen des Hauptvertrages in keinerlei Zusammenhang mit der Bereitstellung durch Workwise steht. In diesen letzteren Fällen sind sich Workwise und der Auftraggeber einig, dass der Auftraggeber so zu behandeln ist, als wenn er selbst Partei des Hauptvertrags wäre.

§ 6 Stellenverwaltungs- und Bewerbungsmanagementsystem

6.1 Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, über sein Benutzerkonto seine Stellenangebote und die Kandidatenprofile zu verwalten. 6.2 Die Veröffentlichung von Stellenangeboten ist insbesondere über die für den Auftraggeber eigens von Workwise zur Verfügung gestellte Subdomain (URL innerhalb der Domain workwise.io im Format auftraggeber.workwise.io) möglich. Eine Beauftragung gemäß § 5 in Verbindung mit § 7 dieser AGB ist auch möglich, ohne ein Stellenangebot auf der Subdomain zu erstellen. 6.3 Der Auftraggeber hat die Möglichkeit seine Subdomain über eine von Workwise bereitgestellte Schnittstelle auf eigenen Webseiten einzubinden. Die technischen Voraussetzung werden von Workwise definiert. Workwise stellt bei Bedarf dem Auftraggeber für die Einrichtung ausreichend Informationen bereit. 6.4 Die gemäß § 5.3 dieser AGB bereitgestellte Kandidatenprofile kann der Auftraggeber über die Workwise Plattform verwalten. Sollte Workwise feststellen, dass die bereitgestellten Kandidatenprofile nicht bearbeitet werden, kann Workwise gemäß § 3.4 dieser AGB im Bewerbungsprozess unterstützen. Wird ein bereitgestelltes Kandidatenprofil durch den Auftraggeber gespeichert, gilt der Bereitstellungszeitraum gemäß § 8.5 dieser AGB fort, bis der Auftraggeber die Speicherung bei sich löscht. 6.5 Kandidaten, welche sich ohne Umwege erstmalig über die Subdomain auf die Stellenangebote bewerben bzw. auf die Stellenangebote direkt bewerben, gelten als Direktkandidaten. Hiervon ausgenommen sind die Kandidaten, die gemäß § 7.4 dieser AGB durch Workwise auf den Auftraggeber aufmerksam gemacht wurden. Es handelt sich nicht um Direktkandidaten, wenn ein Kandidat sich beim Auftraggeber über andere Systeme bewirbt, aber gemäß § 5.3 dieser AGB von Workwise bereitgestellt wurde. 6.6 Ein auf der Subdomain veröffentlichtes Stellenangebot kann der Auftraggeber selbstständig auf eigene Kosten auf andere Webseiten veröffentlichen und hierdurch potenzielle Bewerbungen generieren. Die Veröffentlichung auf anderen Webseiten kann durch den Auftraggeber selbst, durch Drittanbieter sowie durch entsprechende Zusatzleistungen von Workwise im Namen des Auftraggebers durchgeführt werden. Bereitgestellte Kandidatenprofile die über diese Kanäle auf den Auftraggeber aufmerksam wurden und sich unmittelbar beworben haben, gelten gemäß § 6.5 dieser AGB ebenfalls als Direktkandidaten.

§ 7 Vorschläge & Vermittlungen von Kandidatenprofilen

7.1 Workwise bietet dem Auftraggeber die Option an, weitere Kandidatenprofile einzusehen und weitere potenzielle Kandidaten auf den Auftraggeber aufmerksam zu machen mit dem Ziel die Anzahl der bereitgestellten Kandidatenprofile zu erhöhen. 7.2 Der Auftraggeber hat die Möglichkeit direkt einen Vermittlungsservice im Rahmen der Veröffentlichung des Stellenangebots oder zu einem späteren Zeitpunkt gemäß § 5.1 dieser AGB zu buchen. Workwise hat das Recht, auch ohne die direkte Buchung des Vermittlungsservice, das veröffentlichte Stellenangebot des Auftraggebers auf eigenen Kanälen oder bei Drittanbietern auf eigene Kosten zu bewerben, um dem Auftraggeber gemäß § 5.4 dieser AGB ein oder mehrere Angebote für den Vermittlungsservice zu unterbreiten. 7.3 Für eine optimale Bereitstellung von Kandidatenprofilen im Rahmen des Vermittlungsservice bietet Workwise nach Möglichkeit weitere Dienste für den Auftraggeber an, um eine schnellere Vermittlung zu erzielen. Diese Dienste können beispielsweise die Erhebung und Optimierung eines Anforderungsprofils, die Vorselektion von Kandidatenprofilen oder die Beratung im Recruiting-Prozess sein. Es besteht keine Verpflichtung für Workwise diese Dienste anzubieten oder zu erbringen, sofern nichts anderes in Textform vereinbart wurde. 7.4 Ein Kandidat wurde über Workwise auf den Auftraggeber aufmerksam gemacht, sobald der Kandidat Informationen durch Workwise bereitgestellt bekommen hat, die die Identifikation des Unternehmens für den Kandidaten ermöglichen. Der Kandidat wurde ebenfalls durch Workwise auf das Unternehmen aufmerksam gemacht, sobald Informationen zu einem veröffentlichten Stellenangebot übermittelt wurden, ohne dass die Identifikation des Unternehmens ermöglicht wurde. Beispiel: Ein Kandidat wurde im Rahmen des Vermittlungsservice auf eine durch Workwise beworbene Stelle aufmerksam. Im weiteren Verlauf stellt der Kandidat fest, dass es noch ein anderes Stellenangebot gibt, für das das Unternehmen aber kein Vermittlungsservice gebucht hat und bewirbt sich dort. Das Unternehmen stellt den Kandidaten auch für diese Stelle ein, da er tatsächlich besser dort passt. Da Workwise die Vorarbeit geleistet hat, gilt der Kandidat dennoch als vermittelt, da die Vermittlungsleistung vollständig erbracht wurde. 7.5 Eine Vermittlung liegt vor, sobald eine Einigung über einen Hauptvertrag gemäß § 5.5 dieser AGB erfolgt ist. Eine Vermittlung liegt nicht vor, wenn es sich um einen Direktkandidaten nach § 6.5 oder § 6.6 dieser AGB handelt. Eine Einigung in diesem Sinne liegt bereits vor, wenn beide Parteien mündlich zugestimmt haben, einen Hauptvertrag einzugehen (“mündliche Zusage”). Die Vermittlungsleistung selbst ist spätestens mit Arbeitsantritt des Kandidaten abgeschlossen. 7.6 Sollte ein Direktkandidat sich innerhalb des Bereitstellungszeitraums für Direktkandidaten gemäß § 8.6 dieser AGB erneut beim Auftraggeber bewerben, unabhängig davon ob diese Bewerbung direkt oder durch Workwise erfolgte, gilt der Kandidat dieser Bereitstellung weiterhin als Direktkandidat gemäß § 6.5 dieser AGB. Beispiel: Ein Kandidat bewirbt sich erstmals direkt beim Unternehmen als Direktkandidat. Da er nicht optimal auf die Stelle passt, wird er abgelehnt. Wenig später wird er über Workwise auf ein anderes, passenderes Stellenangebot des gleichen Unternehmens aufmerksam gemacht und letztendlich auch eingestellt. In diesem Falle gelten die Konditionen wie als Direktkandidat, da die erstmalige Bewerbung direkt erfolgte. 7.7 Sollte keine Direktbewerbung gemäß § 6.5 dieser AGB vorliegen und hat sich ein Kandidat, der von Workwise bereitgestellt wurde, innerhalb der letzten sechs Monate vor der Bereitstellung unabhängig von dieser Bereitstellung beim Auftraggeber beworben oder ist von einem anderen Anbieter vorgestellt worden, ist der Auftraggeber verpflichtet, Workwise unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen oder jedenfalls vor der weiteren Bearbeitung der Bewerbung oder weitere Nutzung der bereitgestellten Informationen, davon zu unterrichten. Soweit unklar/strittig ist, wie der Auftraggeber erstmals Kenntnis von dem Kandidaten erlangt hat, hat der Auftraggeber auf Verlangen von Workwise innerhalb von 14 Tagen entsprechende Belege zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall erbringt Workwise keine weiteren Leistungen bezüglich dieses Kandidaten. Kommt der Auftraggeber dieser Verpflichtung nicht nach oder nutzt der Auftraggeber dennoch weiterhin die Workwise-Plattform zur Bearbeitung des Kandidatenprofils oder der Bewerbung, so gilt der Kandidat als von Workwise bereitgestellt und es gelten die Konditionen gemäß § 8 dieser AGB.

§ 8 Konditionen, Provision & Zahlungsbedingungen

8.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, an Workwise eine Provision zu entrichten, sobald eine Vermittlung gemäß § 7.5 dieser AGB vorliegt, welche bereits in der mündlichen Zusage beider Parteien besteht. 8.2 Soweit zwischen den Parteien im Einzelfall nicht anders vereinbart, ist die bloße Nutzung des Systems für die Verwaltung von Stellenangeboten und Kandidatenprofilen kostenfrei. Die Bereitstellung von Kandidatenprofilen ist, soweit nicht anders vereinbart oder es sich um Direktkandidaten gemäß § 6.5 oder §6.6 dieser AGB handelt, kostenpflichtig. Workwise kann daneben weitere Leistungen - kostenpflichtig oder kostenfrei - anbieten oder erbringen. 8.3 Die Provision und Preisangaben verstehen sich in Euro und zuzüglich der jeweils geltenden Umsatzsteuer. 8.4 Alle Zahlungsverbindlichkeiten sind sofort ohne Abzug zur Zahlung fällig. Befindet sich der Auftraggeber in Verzug, hat Workwise Anspruch auf Verzugszinsen nach den gesetzlichen Bestimmungen. 8.5 Der Bereitstellungszeitraum beträgt 24 Monate nach Bereitstellung eines Kandidatenprofils. Eine erneute Bereitstellung des Kandidatenprofils führt zu einer erneuten Verlängerung bzw. Zurücksetzung des Bereitstellungszeitraums. 8.6 Der Bereitstellungszeitraum eines Direktkandidaten beträgt sechs Monate. Eine erneute Bereitstellung als Direktkandidat führt zu einer erneuten Verlängerung bzw. Zurücksetzung des Bereitstellungszeitraums. 8.7 Wird der Hauptvertrag vom Auftraggeber oder vom Kandidaten nach Vertragsschluss des Hauptvertrages, jedoch vor Antritt der Tätigkeit, wirksam wieder beendet, so ist gemäß § 7.5 keine Vermittlung erbracht. Eine bereits geleistete Provision für diese Vermittlung wird in vollem Umfang zurückerstattet. Die Bereitstellung gemäß § 5.5 gilt weiterhin wie ursprünglich, als wäre kein Hauptvertrag zustande gekommen. 8.8 Wird der Hauptvertrag gemäß § 5.5 innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem vertraglich vereinbarten Tätigkeitsbeginn aufgrund eines in der Person oder im Verhalten des Kandidaten liegenden Grundes beendet – unabhängig von wem die Beendigung ausgeht oder stattfindet –, besteht seitens des Auftraggebers ein Anspruch auf Erstattung des Provisionsbetrags. Der Zeitraum und die Höhe der Erstattung können unter https://hire.workwise.io/pricing, dem Benutzerkonto und der jeweiligen Rechnung entnommen werden. Der Auftraggeber verliert seinen Anspruch auf diese Rückerstattung, wenn er Workwise nicht binnen 14 Tagen über die Kündigung informiert. 8.9 Die Höhe der Provision nach Zustandekommen einer Vermittlung richtet sich nach den aktuell geltenden Preisen auf https://hire.workwise.io/pricing. Die jeweiligen Konditionen werden im Benutzerkonto und im Buchungsprozess dargestellt. Sollte ein bereitgestellter Kandidat für eine andere Stelle eingestellt werden, so gelten die Konditionen für die Bereitstellung über den Kanal über den der Kandidat erstmalig auf den Auftraggeber aufmerksam gemacht wurde (vgl. § 7.4 dieser AGB). 8.10 Sollte ein Direktkandidat nach sechs Monaten, aber innerhalb des Bereitstellungszeitraum gemäß § 8.5 dieser AGB durch Workwise erneut bereitgestellt werden oder ein durch Workwise bereitgestellter Kandidat sich nach sechs Monaten, aber innerhalb des Bereitstellungszeitraum gemäß § 8.5 dieser AGB erneut als Direktkandidat bewerben, so wird die Vermittlungsprovision gemäß der Preisliste https://hire.workwise.io/pricing, oder wie im jeweiligen Benutzerkonto dargestellt, rabattiert. 8.11 Ist die Grundlage der Provision vom Gehalt des Kandidaten abhängig, so erfolgt die Berechnung der Provision auf Grundlage des Bruttojahreszielgehalts, welches sich wie folgt zusammensetzt: - Jahresbruttogehalt (zzgl. Weihnachts- und Urlaubsgeld in voller Höher sofern nicht bereits im Jahresbruttogehalt berücksichtigt), - Gehaltserhöhungen innerhalb von 12 Monaten nach Tätigkeitsbeginn - unabhängig davon, ob diese an bestimmten Voraussetzungen geknüpft sind (diese werden in vollem Umfang berücksichtigt und das dadurch erhöhte Jahresgehalt bildet die Grundlage zur Berechnung der Provision), - variable Gehaltsbestandteile, wie Erfolgs- und Jahresprämien sowie - jegliche sonstige geldwerte Vorteile im Sinne des § 8 EStG, welche mit folgenden Werten anzusetzen sind - bei Überlassung eines Dienstwagens ein pauschalierter Wert i.H.v. 5.000,- Euro sowie - bei Überlassung einer Wohnung ein pauschalierter Wert i.H.v. 7.500,- Euro. Können variable Teile, wie Prämien, Boni u.ä. zum Zeitpunkt der Provisionsberechnung nicht konkret ermittelt werden, so ist 80% des maximalen Zielwertes als Grundlage für den variablen Bestandteil heranzuziehen. Sollte kein maximaler Zielwert definiert sein, so ist Workwise berechtigt diese variablen Anteile anhand marktüblicher Vergleichszahlen bzw. anhand bekannter Unternehmenszahlen des Auftraggebers zu schätzen. Die Schätzung kann dabei auch auf den Erfahrungswerten von Workwise beruhen. Der Auftraggeber wiederum ist berechtigt, auf die Schätzung von Workwise hin Nachweise vorzulegen, die sich auf vergleichbare Mitarbeiter des Auftraggebers beziehen und eine konkretere Berechnung ermöglichen. Dabei ist es zulässig, dass sich die Nachweise auf das vorherige Geschäftsjahr/Vertragsjahr beziehen. Legt der Auftraggeber solche Nachweise nicht innerhalb von einer Woche nach Übermittlung der Schätzung durch Workwise vor, gilt die Schätzung als vereinbart und kann zur Grundlage der Provisionsberechnung gemacht werden. Abweichende Regelungen bedürfen für Ihre Gültigkeit der Textform. 8.12 Falls der vermittelte Kandidat in einer anderen Anstellungsart weiter beschäftigt wird (“Upgrade”), ist der Auftraggeber verpflichtet, Workwise über diesen Umstand innerhalb von 14 Tagen und in Textform nach Vertragsunterschrift zu informieren und die Differenz zwischen den Vermittlungsprovision für die jeweiligen Anstellungsarten laut der Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und Workwise an Workwise zu entrichten. Diese Regelung gilt für die Dauer von 24 Monaten nach Tätigkeitsbeginn zwischen dem Auftraggeber und dem entsprechenden Kandidaten, sofern nichts anderes in Textform vereinbart wurde. Sollte der vermittelte Kandidat in diesem Zeitraum in mehrere Anstellungsverhältnisse wechseln, so liegt solange ein bzw. mehrere Upgrades vor, solange sich das Anstellungsverhältnis des Kandidat verbessert. Ein Upgrade liegt insbesondere auch dann vor, wenn die weitere Beschäftigung in einem weiteren Unternehmen/einer weiteren Organisation im Sinne des § 5.5 dieser AGB erfolgt. Beispiel: Wird der vermittelte Jobnachfrager zunächst als Praktikant (m/w/d) eingestellt, so wird die entsprechende Provision dafür fällig. Falls dieser Praktikant (m/w/d) nach sechs Monaten in ein Festanstellungsverhältnis übernommen wird, wird entsprechend die Provision für einen Berufseinsteiger (m/w/d) abzüglich der bereits geleisteten Provision für den Praktikanten (m/w/d) fällig. 8.13 Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass Rechnungen und Zahlungserinnerungen auf elektronischem Wege via E-Mail im PDF-Format versendet werden. 8.14 Die Provision ist vom Auftraggeber auch dann geschuldet, wenn die Vermittlung gemäß § 7.5 dieser AGB erst nach Beendigung der Geschäftsbeziehungen zwischen Workwise und dem Auftraggeber, aber aufgrund einer Tätigkeit von Workwise während der noch bestehenden Geschäftsbeziehung zustande kommt.

§ 9 Eignung des Kandidaten, Kandidatenprofile

9.1 Workwise führt ggf. persönliche oder telefonische Vorstellungsgespräche mit den Kandidaten durch, um deren Eignung zu ermitteln, wenn Workwise dies im Einzelfall nach eigenem Ermessen für richtig erachtet. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben der Kandidaten kann nicht übernommen werden. Hierfür sind ausschließlich die Kandidaten selbst verantwortlich. 9.2 Es obliegt dem Auftraggeber, abschließend zu prüfen, ob der Kandidat über die notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen für die Tätigkeit verfügt und den gesundheitlichen wie charakterlichen Anforderungen gerecht wird. Workwise übernimmt hierfür keine Haftung. 9.3 Bei der Bereitstellung eines ausländischen Kandidaten, der eine Arbeitsgenehmigung benötigt, darf die Tätigkeit erst aufgenommen werden, wenn das Arbeitsamt die Arbeitsgenehmigung erteilt hat. Der Auftraggeber hat diese Genehmigung unverzüglich auf eigene Kosten zu beantragen. Die auf der Workwise-Plattform bereitgestellte Information über eine Arbeitserlaubnis beruht auf der Angabe des Kandidaten. Eine Einigung gemäß § 7.5 dieser AGB liegt nicht vor, solange keine Arbeitsgenehmigung vorliegt. Der Auftraggeber hat unverzüglich, spätestens 14 Tage nach erstmaliger Kenntnis über die fehlende Arbeitsgenehmigung Workwise in Textform zu informieren, ansonsten gilt die Einigung als erfolgt. 9.4 Alle Angaben in den Kandidatenprofilen stammen von den Kandidaten selbst. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben, insbesondere Referenzen und Qualifikationen haften allein die Kandidaten. Workwise übernimmt keine Haftung. 9.5 Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung für die Prüfung der charakterlichen, beruflichen, akademischen und sonstigen Qualifikationen und wird sich von der Eignung eines Kandidaten selbst in ausreichendem Umfang überzeugen.

§ 10 Haftung

10.1 Workwise haftet für Schäden des Auftraggebers, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden, die Folge des Nichtvorhandenseins einer garantierten Beschaffenheit des Leistungsgegenstandes sind, die Folge einer schuldhaften Verletzung der Gesundheit, des Körpers oder des Lebens sind, oder für die eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz vorgesehen ist, nach den gesetzlichen Bestimmungen. 10.2 Bei einer nur einfach fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (so genannter Kardinalpflichten) ist die Haftung – soweit der Schaden nicht Leib, Leben oder Gesundheit oder eine versprochene Garantie betrifft – beschränkt auf solche Schäden, mit deren Entstehung im Rahmen der Erbringung von Leistungen wie der jeweils vertragsgegenständlichen Leistung typischerweise und vorsehbarerweise gerechnet werden muss. Kardinalpflichten sind solche vertraglichen Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, und deren Verletzung auf der anderen Seite die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet. 10.3 Bei kostenlosen Leistungen hat Workwise unabhängig von den Regelungen der § 10.1 und 10.2 nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. 10.4 Im Übrigen ist die Haftung – gleich aus welchem Rechtsgrund – sowohl des Anbieters als auch seiner Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen ausgeschlossen. 10.5 Beauftragt der Auftraggeber Workwise mit der Absage gegenüber Kandidaten, ist allein der Auftraggeber für die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen an diese Absage (bspw. hinsichtlich des AGG) verantwortlich. Der Auftraggeber hat entsprechend vorab zu prüfen, ob und wie die Absage erfolgen kann und Workwise entsprechend zu instruieren. 10.6 Beauftragt der Auftraggeber Workwise mit der Vorauswahl von Kandidaten, wird Workwise diese nach bestem Wissen und Gewissen anhand der Kriterien des Auftraggebers und der Angaben der Kandidaten vornehmen. Eine Haftung kann Workwise für diese Vorauswahl nicht übernehmen. 10.7 Werden durch das Verhalten des Auftraggebers seitens Workwise Maßnahmen erforderlich (bspw. Die Absage gegenüber einem Kandidaten, wenn der Auftraggebers nicht reagiert oder die Deaktivierung des Accounts des Auftraggebers gemäß § 12 dieser AGB), haftet Workwise für hierdurch ggf. beim Auftraggeber entstehende Schäden und Aufwendungen nicht.

§ 11 Verfügbarkeit der Plattform/App

11.1 Workwise ermöglicht dem Auftraggeber für die Dauer des Vertrages auf die Plattform von Workwise zuzugreifen. 11.2 Workwise kann jederzeit den Zugang zu den Leistungen temporär unterbrechen oder beschränken, sofern die Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität, insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Plattform oder gespeicherter Daten dies erfordern und in der Abwägung die schutzwürdigen Interessen des Auftraggebers nicht eindeutig überwiegen. 11.3 Workwise ist bemüht ein Höchstmaß an Erreichbarkeit im Rahmen ihres Einflussbereichs zu ermöglichen. Workwise gewährleistet die Verfügbarkeit im Rahmen ihres eigenen Einflussbereichs in der Regel rund um die Uhr zu 99% auf das Jahr unter der Maßgabe, dass ggf. geringfügige Zeiträume der Nichtverfügbarkeit zum Zwecke der Wartung des Systems nicht auszuschließen sind. Die kurzzeitige Nichtverfügbarkeit aufgrund notwendiger Wartungsmaßnahmen zählt nicht zu den Zeiten der Nichtverfügbarkeit in im Sinne der hier gemachten Verfügbarkeitszusage. Workwise wird die Durchführung solcher Wartungsmaßnahmen, soweit möglich und zumutbar, jedoch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten vornehmen. Sollte aufgrund einer Wartung voraussehbar eine Nichtverfügbarkeit von über einer Stunde Dauer drohen, wird Workwise dies vorab auf geeignetem Weg bekannt machen. Workwise hat keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit, Stabilität und Funktionstüchtigkeit des Internet insgesamt oder der zur Verbindungsherstellung erforderlichen Infrastruktur Dritter (Access-Provider, Backbones, DNS-Server o.ä.) und kann daher für solche Umstände auch keine Verfügbarkeitszusagen machen und dafür auch nicht haften. Dies gilt insbesondere für Fälle der Höheren Gewalt, insbesondere aufgrund äußerer, nicht vorhersehbarer und nicht beeinflussbarer Ereignisse. 11.4 Es besteht kein Anspruch auf die Nutzung kostenfreier Funktionalitäten, Dienste und Services. Kostenlose Dienste können von Workwise eingestellt, beendet, erweitert werden, ohne dass der Auftraggeber hieraus Ansprüche ableiten kann.

§ 12 Deaktivierung von Benutzerkonto, außerordentliche Kündigung

12.1 Workwise behält sich das Recht vor, in bestimmten Fällen Benutzerkontos zu deaktivieren oder zu löschen bzw. Benutzerkontos an der Möglichkeit der Nutzung bestimmter Funktionalitäten zu hindern. 12.2 Ein Anspruch zur Deaktivierung und ggf. Löschung besteht für Workwise jedenfalls im Falle des Vorliegens eines wichtigen Grundes zur außerordentlichen Kündigung. Ein solcher wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen, die den Verdacht begründen, dass - die Plattform von Workwise in unerlaubter Art und Weise genutzt wird. Eine unerlaubte Nutzung in diesem Sinne liegt insbesondere vor, wenn Kandidaten kontaktiert, Informationen bereitgestellt oder andere Maßnahmen vorgenommen werden, die nicht mit der Besetzung eines Stellenangebots einhergehen. Eine unerlaubte Nutzung liegt auch dann vor, wenn die Plattform durch oder für Dritte genutzt wird. Die Weitergabe der Zugangsdaten eines Benutzerkontos an Dritte ist nicht erlaubt; - von dem Benutzerkonto aus rechtswidrige Handlungen begangen wurden oder werden; - Informationen, die für die Vermittlung bzw. Leistungserbringung von Workwise eine nicht unerhebliche Rolle spielen, vom Auftraggeber bewusst falsch angegeben wurden; - der Auftraggeber wiederholt (mindestens zweimal) schuldhaft gegen diese AGB verstößt oder - der Auftraggeber sein Benutzerkonto nicht mehr pflegt, insbesondere wenn trotz Aufforderung und Abwarten eines angemessenen Zeitraums keine Aktivitäten auf dem Benutzerkonto mehr erfolgen (bspw. gegenüber Kandidaten innerhalb angemessener Zeit nicht reagiert/geantwortet wird). Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Workwise wird die Belange des Auftraggebers, insbesondere vor dem Hintergrund der Schwere des Verstoßes bzw. des Verdachts bei seiner Entscheidung angemessen berücksichtigen. 12.3 In allen Verdachtsfällen wird Workwise zunächst das Benutzerkonto des Auftraggebers bis zum Beweis des Gegenteils deaktivieren. Die Beweislast liegt beim Auftraggeber. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist Workwise berechtigt, das Benutzerkonto zu löschen und hierdurch entstandene Aufwendungen bzw. Schäden beim Auftraggeber geltend zu machen. 12.4 Die Sperrung bzw. Löschung des Benutzerkontos bedeutet während der Inanspruchnahme kostenpflichtiger Leistungen zugleich die Kündigung aus wichtigem Grund durch Workwise. 12.5 Bei der Löschung eines Benutzerkontos (auch im Falle der Löschung durch den Auftraggeber) ist stets die Löschung von solchen Daten ausgeschlossen, die Workwise aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten (bspw. steuerrechtlicher oder handelsrechtlicher Art) aufbewahren muss.

§ 13 Informationspflichten, Abwerbeverbote

13.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, Workwise unverzüglich in Textform zu informieren, sobald Umstände auftreten, die sich auf die Durchführung oder den Erfolg der Vermittlungstätigkeit auswirken können. 13.2 Insbesondere verpflichtet sich der Auftraggeber, Workwise unverzüglich in Textform über die Einigung über das Zustandekommen eines Hauptvertrags und die zur Berechnung des Provisionsanspruchs von Workwise erforderlichen weiteren Angaben zu informieren. 13.3 Der Auftraggeber verpflichtet sich, Kandidaten, die ihm über/durch Workwise bereitgestellt bzw. bekannt geworden sind, nicht für Dritte abzuwerben, sie anderen Unternehmen oder Plattformen zu empfehlen oder sonstwie durch sein Verhalten dafür zu sorgen oder mitzuwirken, dass Kandidaten außerhalb der Plattform von Workwise vermittelt werden. Sollte der Kandidat aufgrund eines solchen Verhaltens des Auftraggebers nicht mehr für die Vermittlung durch Workwise bereit stehen, sind sich die Parteien einig, dass der Auftraggeber sich so behandeln lassen muss, als wenn eine Einigung zum Abschluss des Hauptvertrages zwischen ihm und diesem Kandidaten erfolgt wäre (vgl. § 5.5 dieser AGB). 13.4 Workwise verpflichtet sich, nicht aktiv Mitarbeiter des Auftraggebers anzusprechen, um Sie auf der Plattform von Workwise zu vermitteln. Dies gilt nicht für Mitarbeiter des Auftraggebers, die deutlich zu erkennen geben, dass sie aktiv auf der Jobsuche oder offen für Angebote sind oder sich bei Workwise proaktiv registrieren. Der Auftraggeber verpflichtet sich ebenfalls, nicht aktiv Mitarbeiter von Workwise anzusprechen, um sie in dem eigenen, einem verbundenen oder einem dritten Unternehmen zu beschäftigen.

§14 Folgen bei Unterbleiben der Information und Verstoß gegen diese AGB

14.1 Kommt der Auftraggeber seinen Informationspflichten gegenüber Workwise nicht (ausreichend) nach, so dass Workwise daran gehindert ist anhand der konkreten Informationen die Erbringung seiner Leistung zu prüfen (bspw. indem über die Einigung über einen Hauptvertrag gemäß § 5.5 dieser AGB nicht (korrekt) informiert wird) bzw. abzurechnen (bspw. indem über das Gehalt oder die Position des Kandidaten o.ä. Nicht (korrekt) informiert wird), ist Workwise berechtigt anhand öffentlich zugänglicher Informationen die fehlenden für die Prüfung der Leistungserbringung oder die Rechnungsstellung notwendigen Angaben zu ermitteln. Sofern das Gehalt Grundlage der Provision ist, kann dann als Grundlage das durchschnittliche Gehalt in der jeweiligen Anstellungsart herangezogen werden. Das so ermittelte Gehalt wird dem Auftraggeber vorgelegt. Sollte dieser nicht innerhalb von 14 Tage unter Vorlage entsprechender Nachweise widersprechen, ist die Grundlage der Provision das so von Workwise ermittelte Gehalt. 14.2 Ist eine Schätzung gemäß § 14.1 dieser AGB nicht möglich, bspw. weil die Datenbasis hierfür nicht ausreichend ist, bzw. widerspricht der Auftraggeber dem ermittelten Gehalt von Workwise und kommt eine EInigung der Parteien über das zu ermittelnde Gehalt nicht zustande, gilt folgendes: Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Zahlung eines pauschalen Provisionsbetrages in Höhe von 10.000 Euro an Workwise. Workwise ist berechtigt den pauschalisierten Provisionsbetrag bei Bedarf niedriger anzusetzen. Der Auftraggeber ist berechtigt im Einzelfall den Nachweis zu erbringen, dass der Provisionsanspruch für Workwise im konkreten Fall geringer ist. Wird dieser Nachweis nicht innerhalb von 14 Tagen nach Ankündigung der Pauschalierung erbracht, ist der pauschalierte Betrag zu zahlen. Gelingt der Nachweis, schuldet der Auftraggeber den entsprechend geringeren Betrag. Die Geltendmachung sonstiger Ansprüche durch Workwise wird durch diese Regelung nicht eingeschränkt.

§ 15 Kontaktaufnahme zu Marketingzwecken

Workwise darf den Auftraggeber per E-Mail oder anderen bereitgestellten Kontaktmöglichkeiten zu Marketingzwecken bis auf Widerruf, der in Textform erfolgen muss, kontaktieren.

§ 16 Vertraulichkeit gegenüber Dritten

16.1 Der Auftraggeber oder die Mitarbeiter, die entsprechenden Zugang zu den Kandidatenprofilen haben, sind verpflichtet, alle im Rahmen der Vermittlungstätigkeit erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Dritte in diesem Sinne sind auch verbundene Unternehmen im Sinne des §§ 15 ff. AktG und solche Unternehmen, bei denen (auch teilweise) Personenidentität der vertretungsberechtigten Personen, Gesellschafter bzw. Inhaber besteht. Umgekehrt verpflichtet sich Workwise ebenfalls zum vertraulichen Umgang der bereitgestellten Informationen des Auftraggebers. 16.2 Verstößt der Auftraggeber gegen diese Verpflichtung und schließt daraufhin der Dritte einen Vertrag mit dem von Workwise bereitgestellten Kandidaten ab, sind sich die Parteien einig, dass der Auftraggeber sich so behandeln lassen muss, als wenn eine Einigung zum Abschluss des Hauptvertrages zwischen ihm und diesem Kandidaten erfolgt wäre (vgl. § 5.5 dieser AGB). Die Geltendmachung darüber hinausgehender Ansprüche behält sich Workwise ausdrücklich vor.

§ 17 Datenschutz

17.1 Die Parteien verpflichten sich alle anwendbaren Datenschutzgesetze, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU 2016/679) (im Folgenden: “DSGVO”), vollständig einzuhalten. Dies beinhaltet insbesondere die Einhaltung von Artikel 6 DSGVO für jede Verarbeitungstätigkeit, sowie alle Verpflichtungen die sich aus der DSGVO ergeben zu erfüllen, einschließlich der Verpflichtung, die betroffene Person über die Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung gemäß Artikel 12 ff. DSGVO zu informieren. Auf Anfrage einer Partei wird die jeweils andere Partei Unterlagen zur Verfügung stellen, die die Erfüllung der Datenschutzvorgaben belegen. 17.2 Der Auftraggeber wird Workwise mit Beginn der Zusammenarbeit ein Dokument zur Verfügung stellen, welches die Anforderungen der Artikel 12 ff. DSGVO gegenüber den Kandidaten erfüllt. Workwise verpflichtet sich dem Kandidaten dieses Dokument des Auftraggebers zur Verfügung zu stellen, wenn der Auftraggeber Kenntnis von den personenbezogenen Daten des Kandidaten nehmen kann. Dies geschieht, damit der Auftraggeber seiner gesetzlichen Informationspflicht gemäß Artikel 12 ff. DSGVO nachkommen kann. Workwise ist nicht verpflichtet dieses Dokument auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen. 17.3 Die Parteien verpflichten sich bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ausschließlich Personal einzusetzen, das auf die Wahrung der Vertraulichkeit verpflichtet ist oder einer (anderen) angemessenen vertraglichen oder gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegt. 17.4 Die Parteien stellen sich gegenseitig von jeglicher Haftung und von Ansprüchen Dritter aufgrund des Datenschutzes frei, insbesondere behördlicher Bußgelder, die daraus resultieren, dass die jeweils andere Partei gesetzlichen und/oder vertraglichen Pflichten nicht nachgekommen ist. 17.5 Die Parteien sind sich darüber einig, dass sie jeweils als separate Verantwortliche für die Datenverarbeitung auftreten. Die Parteien haften demgemäß für ihre jeweilige Datenverarbeitungstätigkeit und für alle Schäden, die durch eine solche Verarbeitung - insbesondere unter Missachtung der DSGVO - verursacht werden, alleine. Nichts in dieser Vereinbarung darf so ausgelegt werden, dass eine gemeinsame Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung entsteht und unter keinen Umständen haftet eine der Parteien gesamtschuldnerisch für die Verstöße der anderen Partei.

§ 18 Nachträgliche Änderungen dieser AGB

18.1 Wir behalten uns das Recht vor, diese AGB im Laufe der vertraglichen Beziehung zu ändern. Der Auftraggeber wird über die Änderungen ausdrücklich in geeigneter Weise (in der Regel durch ein Popup-Fenster oder eine E-Mail) informiert und auf die – hervorgehobenen – geänderten Passagen hingewiesen. Uns bleibt vorbehalten zu entscheiden, wie der Auftraggeber auf die Änderungen aufmerksam gemacht wird. 18.2 Gibt der Auftraggeber nicht innerhalb von vier (4) Wochen nach Information über die Neufassung schriftlich zu erkennen, dass er die Neufassung nicht akzeptiert, ist dies eine stillschweigende Zustimmung und ab diesem Zeitpunkt gilt die Neufassung. Wir verpflichten uns, mit der Information über die Änderungen den Auftraggeber auf diese Bedeutung seines Verhaltens besonders hinzuweisen. 18.3 Im Falle eines fristgemäßen Widerspruchs des Auftraggebers sind wir berechtigt, die Vertragsbeziehung zu dem Zeitpunkt zu beenden, zu dem die neu gefassten AGB in Kraft treten.

§ 19 Vertragsdauer, Kündigung

19.1 Der Vertrag zwischen dem Auftraggeber und Workwise wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er ist für beide Seiten jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen durch Mitteilung in Textform an die andere Partei kündbar. Die Kündigung kann für den Auftraggeber ungeachtet dessen jederzeit durch Deaktivierung/Löschung des Accounts ohne eine Kündigungsfrist erfolgen. Bereits zu diesem Zeitpunkt vom Auftraggeber beauftragte aber noch nicht vollständig erbrachte kostenpflichtige Leistungen werden nur insoweit zurückerstattet, wie die Leistung noch nicht erfüllt wurde. 19.2 Im Falle der Kündigung wird Workwise das Benutzerkonto des Auftraggebers sowie alle Inhalte und ggf. zu diesem Zeitpunkt aktive Stellenangebote des Auftraggebers deaktivieren bzw. sogleich löschen. 19.3 Im Falle einer ordentlichen Kündigung gilt hinsichtlich der personenbezogenen Daten die Regelung in § 12.5 dieser AGB entsprechend. 19.4 Das Recht auf außerordentliche Kündigung bleibt unberührt. Auf § 12 dieser AGB als besonderen Fall der außerordentlichen Kündigung wird ausdrücklich verwiesen.

§ 20 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

20.1 Diese AGB unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss internationalen Rechts, wie dem UN-Kaufrecht (CISG). 20.2 Gerichtsstand ist, soweit es sich beim Auftraggeber um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, Karlsruhe. Workwise ist jedoch in diesem Falle berechtigt, auch am Sitz des Auftraggebers zu klagen.

§ 21 Abtretung, Aufrechnung, verbindliche Sprachfassung

21.1 Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag können vom Auftraggeber nicht abgetreten oder sonst wie übertragen werden, ohne dass Workwise zuvor zugestimmt hat. 21.2 Der Auftraggeber kann die Aufrechnung nur mit solchen Gegenansprüchen erklären, die unstreitig oder rechtskräftig festgestellt sind. 21.3 Liegen diese AGB in mehreren Sprachfassungen vor, so ist ausschließlich die deutsche Sprachfassung rechtlich verbindlich.

§ 22 Salvatorische Klausel, Erfüllungsort

22.1 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, so werden die übrigen Bestimmungen davon nicht betroffen. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. 22.2. Erfüllungsort ist Karlsruhe.