Gendern in Stellenanzeigen: Petra hat die Auswirkungen erforscht und teilt ihre Ergebnisse. 

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Welche Auswirkungen hat das Gendern in den Titeln von Stellenanzeigen auf die Anzahl der Bewerbungen? Diese Fragestellung hat Petra, Professorin für Human Resource Management, anhand von Workwise-Daten unter die Lupe genommen. Im Podcast teilt sie die Ergebnisse. 

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Podcast Recruiting Talk: Gendern in Stellenanzeigen
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„Aber was ist dann mit den Männern? Da bewerben sich doch dann bestimmt weniger.”

Das war das vorherrschende Bauchgefühl unter den HR-Professionals, die Petra zum Thema Gendern in Stellenanzeigen befragt hat. 

Zusammen mit Workwise hat sie diese Annahme auf die Probe gestellt: Die Stellenanzeigen unserer Kund:innen lieferten die Daten, Petra und ihr Team die Analyse. 

Jetzt sind die Ergebnisse da und im Podcastgespräch mit Host Franziska klärt Petra auf: Welche Auswirkungen haben gegenderte Stellenanzeigentitel auf das Bewerbungsverhalten?

Das Ergebnis: Der „Male-Backlash” ist ausgeblieben. Auf gegenderte Stellenanzeigen bewerben sich nicht weniger Männer. 

Aber: Frauen bewerben sich deutlich häufiger, wenn der Anzeigentitel gegendert ist. 

Mit nur drei zusätzlichen Zeichen, dem „:in” hinter dem Jobtitel, kannst du bis zu 50% mehr Bewerbungen für deine Stellen rausholen. 

Klingt zu schön, um wahr zu sein? 

Dann höre dir die ganze Podcastfolge mit Petra an und tauche noch tiefer in die Studienergebnisse ab: 

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00:00–05:40 Menschliches Verhalten verstehen und die Zukunft der Arbeit gestalten – diese Themen treiben Petra an.

05:41–09:28 Die Fragestellung: Hat das Gendern in Stellenanzeigen Auswirkungen? 

09:29–12:05 Der Versuchsaufbau: Nur das „:in” wurde geändert. 

12:06–18:50 Die Ergebnisse: Im besten Fall gibt’s fürs Gendern 50% mehr Bewerbungen, im schlimmsten Fall tut sich nichts. 

18:51–23:35 Das Feedback: Wie wurden die Ergebnisse aufgenommen? 

23:36–26:35 Die Zukunft: KI, Diversity und vielleicht auch die nächste gemeinsame Studie?

26:36–28:56 Petras Takeaway: „Die kleinsten Hebel können große Auswirkungen haben.”

28:57–33:35 Ein Appell zum Schluss: Wenn Forschung & Praxis zusammenkommen, entsteht Fortschritt. 

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Petra NiekenDas Logo von LinkedIn.

Als Professorin für Human Resource Management am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) beschäftigt sich Petra unter anderem mit digitaler Führung.