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Workwise unterstützt Forschungsprojekt zu Flow und Kompetenzentwicklung

Das Forschungsprojekt KERN „Kompetenzen entwickeln und im Zeitalter der Digitalisierung richtig nutzen“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat zu einem erfolgreichen Projektabschluss gefunden. Workwise unterstützte die letzten zweieinhalb Jahre neben der SAP SE, dem TÜV Rheinland, und der B. Braun Melsungen AG die Forscher:innen bei der Untersuchung von Flow-Zuständen, um mit KI-basierten Kompetenzassistenzsystemen den Arbeitsalltag zu unterstützen und die persönliche Weiterbildung zu fördern.

Beschreiben lässt sich der Flow-Zustand als Phase höchster Konzentration, in der wir uns ungestört von äußeren Einflüssen befinden. 

Projektleiter Prof. Dr. Alexander Mädche beschreibt den „Zustand der Konzentration, des Aufgehens in einer Tätigkeit; im Flow passen Anforderungen und Fähigkeiten zusammen. Flow sei ein wünschenswerter Zustand, der nicht nur zu besserer Leistung führe, sondern zu einem höheren Wohlbefinden des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin.“

Viele Prozesse am Arbeitsplatz sind durch Computer und Software gestützt oder nur mit ihnen durchführbar. Dies hat auch dazu geführt, dass einzelne Systeme immer wieder zu digitalen Unterbrechungen führen. Eine große Zahl an Benachrichtigungen verursachen beispielsweise Kommunikationstools wie Skype, Teams oder Slack.

Empirische Untersuchungen zeigen allerdings, dass Mitarbeitende, die Flow bei der Arbeit erleben, zufriedener sind als solche, die keinen Flow bei der Arbeit erleben. 

Das sind die spannenden Ergebnisse aus zwei Jahren Forschungszeit:

  • Es konnte gezeigt werden, dass das Flowerleben je nach Situation unterschiedlich ist: die Arbeit im Büro und Homeoffice betreffend. Im Büro halten Flowzustände im Mittel 19 % länger an als im heimischen Umfeld. Das im Forschungsprojekt entwickelte Flow-adaptive System deaktivierte im Feldexperiment bei Workwise digitale Benachrichtigungen via Slack, wenn ein Flowzustand im Homeoffice festgestellt werden konnte. Die durchschnittliche Flowlänge lag mit System 21 % über dem Wert ohne Flow-adaptive System.
  • Die Untersuchung zeigt außerdem, dass die durchschnittliche Anzahl an Kurznachrichten im Homeoffice an 7 von 10 Tagen über dem Nachrichtenaufkommen im Büro liegt – im Mittel um 12,5 % pro Person.
  • Der von SAP und Workwise entwickelte Chatbot Caius führte im Experimentierraum bei B. Braun Mitarbeitenden zu einer positiven Einschätzung. Caius führt einen informellen Dialog und unterstützt mittels einer individualisierten Kompetenzanalyse das Reflektieren über die individuelle Situation und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten sowie zukünftige Potenziale zu identifizieren. Mareike Schulte von B. Braun Melsungen AG erzählt: „Der erste Eindruck der Service-Desk-Mitarbeiter in Bezug auf den Kompetenzassistenten war sehr positiv und der Chatbot könnte den Mitarbeitern helfen, individuelle Stärken und Schwächen zu erkennen."

Der Kompetenzbot befindet sich weiterhin in der Testphase und kann hier öffentlich verfügbar getestet werden. Mit einem Klick auf das orangene Chat-Icon startet der Dialog.

Jannik Keller, CTO und Gründer von Workwise, fasst die Erfahrungen im Forschungsprojekt zusammen: „Im Rahmen von KERN hatten wir sowohl die Möglichkeit, die Software für unsere Kompetenzassistenten zu entwickeln wie auch diese im Einsatz zu testen. Wir sehen für die kommenden Jahre ein großes Potenzial Arbeitnehmer:innen und Jobsuchende realtime, individuell und automatisch über solche digitalen Assistenten für ihre Karriere und ihren Arbeitsalltag zu coachen."

Wir bedanken uns für die spannende Zusammenarbeit!

Zur Projektseite mit weiteren Informationen und detaillierten Ergebnissen

Zum projektbegleitenden Podcast des TÜV Rheinlandes „KERN – Kompetenzen entwickeln und richtig nutzen“ für Führungskräfte und Mitarbeitende gehts hier entlang.

Das Forschungsprojekt in den Medien:

Presseportal
Niedersachsen-Aktuell
Computerwoche
MEDICA Magazin

Wissenschaftliche Publikationen
 

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Veröffentlicht am 20.05.2021, aktualisiert am 15.11.2021

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