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Workwise-Gründer Martin verrät seine Tricks für die Jobbörsen-Auswahl

Online-Jobbörsen sind mit Abstand die wichtigsten Anlaufstellen für Arbeitssuchende in Deutschland. Aber dennoch erreichen Unternehmen mit ihren Stellenanzeigen über diese Kanäle oft nicht genügend oder nicht die passenden Bewerber:innen. Bei Workwise nutzen wir alle wichtigen Jobbörsen auf dem deutschsprachigen Markt und haben bereits Millionen von Jobpostings auf diesem Wege veröffentlicht. Hier zeigen wir dir, warum deine Stellenanzeige nicht die erhoffte Wirkung entfaltet und was du tun kannst, um auf digitalen Kanälen erfolgreicher zu rekrutieren.

Inhalt

Warum sind digitale Jobbörsen so wichtig?

Auf der Suche nach qualifizierten neuen Mitarbeitenden führt kein Weg an Online-Jobportalen wie Indeed oder Stepstone vorbei. Eine Erhebung von Statista aus dem Jahr 2019 hat ergeben, dass rund ein Drittel aller Einstellungen über eine dieser Plattformen erfolgt. Der zweitwichtigste Recruiting-Kanal ist die eigene Unternehmenswebsite.

Experten-Tipp von Workwise-Gründer Martin: „Über die Unternehmenswebsite kommen zwar auch einige Bewerbungen rein, aber dabei muss man bedenken, dass die meisten dieser Interessent:innen vorher auf einer externen Jobbörse auf die freie Stelle aufmerksam geworden sind. Die Relevanz der Online-Jobbörsen sollte man nicht unterschätzen.”

Obwohl die Online-Jobbörse eindeutig der beste Weg ist, um Bewerber:innen zu erreichen, kann bei der Nutzung einiges schief gehen. Gerade in Deutschland ist das Angebot an Jobportalen im Netz unheimlich groß und kaum zu überblicken. Neben den großen Anbieter:innen wie Stepstone oder Indeed finden sich noch hunderte kleinerer Seiten, die lokal ausgerichtet sind oder auf eine Branche spezialisiert sind.

Recruiting Kanäle 2019

Welche Jobbörse ist die richtige?

Um auf digitalen Jobportalen die Aufmerksamkeit von qualifizierten Interessent:innen zu gewinnen, musst du strategisch vorgehen. Hier finden sich zwar so gut wie alle Jobsuchenden, aber dementsprechend hoch ist auch die Konkurrenz an gelisteten Jobangeboten. Damit deine Stellenanzeige dabei nicht untergeht und viele passende Bewerber:innen anzieht, solltest du schon im Vorfeld einige Überlegungen anstellen.

Darauf solltest du bei der Vorauswahl achten

Rund 70% aller Jobsuchen beginnen mit einer Google-Suche. Daher solltest auch du hier mit deiner Recherche beginnen. Gibst du den Jobtitel deiner freien Stelle als Suchbegriff (engl. Keyword) in die Google-Suche ein, siehst du anhand der ersten Suchergebnisse, auf welchen Websites du mit deinem Suchbegriff organisch viele Suchende erreichst.

Doch die beste Wahl findet sich nicht immer unter den ersten Suchergebnissen: Wenn du einen oder eine Mitarbeiter:in für ein kleines oder mittleres Unternehmen suchst, das vor allem lokal präsent ist, kann es zielführender sein, auf eine kleinere, regionalere Plattform zurückzugreifen. Hier musst du nicht unter allzu vielen Anzeigen hervorstechen und sprichst gleich die Personen an, die einen Job in deinem Einzugsgebiet suchen.

Das gleiche gilt für Nischenplattformen: Wenn du beispielsweise eine:n Softwareentwickler:in suchst, erreichst du über eine Plattform, die hauptsächliche diese Zielgruppe anspricht, zwar insgesamt weniger Personen, aber dafür direkt die passenden.

Die quantitative Voranalyse

Im deutschsprachigen Raum gibt es sehr viele verschiedene Jobportale. Darunter finden sich auch einige, die zwar viel in den Vertrieb investieren und auf den ersten Blick sehr überzeugend wirken, aber deiner Stellenanzeige kaum Besucher:innen (Traffic) liefern. Mithilfe von Tools wie similarweb kannst du dir die monatlichen Besuche auf einer Website ansehen und so besser einschätzen, ob die Versprechungen der Jobbörse eine Grundlage haben.

KPIs zur quantitativen Analyse von Jobbörsen

Außerdem solltest du dir die Menge aktiver Anzeigen auf der Plattform in Relation zu den monatlichen Besucher:innen ansehen. Anhand dieser Daten kannst du Rückschlüsse auf die Wettbewerbssituation ziehen und einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass deine Anzeige gefunden wird.

Hier ein Beispiel: Eine Jobbörse hat zum aktuellen Zeitpunkt 300 aktive Anzeigen. Über das Tool Similarweb findest du heraus, die Webseite hat 1.500 monatliche Besucher:innen. Das ergibt etwa 5 monatliche Besucher:innen pro Stellenanzeige.

Experten-Tipp von Workwise-Gründer Martin: „Ob eine verschärfte Wettbewerbssituation gut oder schlecht ist, ist nicht immer eindeutig. Mehr Wettbewerb bedeutet zwar, dass es schwieriger ist, sich gegen die übrigen Stellenanzeigen in deinem Bereich durchzusetzen. Doch es kann auch heißen, dass die Jobbörse für deine Zielgruppe sehr relevant ist.”

Anhand von Beispielrechnungen zeigen wir dir, bei welchen Anbieter:innen sich das Jobposting am meisten lohnt.Verschaffe dir hier einen Überblick.

Die qualitative Voranalyse

Daten und Fakten sind nicht alles: Bei der Auswahl der richtigen Jobbörse für deine Stellenanzeige solltest du dich auch ein Stück weit auf deine persönliche Einschätzung verlassen. Du kannst dich zum Beispiel fragen, welches Image die jeweilige Jobbörse hat. Richtet sie sich insbesondere an Akademiker? Liegt der Fokus auf White-Collar- oder Blue-Collar-Berufen?

qualitative Analyse von Jobbörsen

Es kann auch hilfreich sein, dich einmal in die Lage der Jobsuchenden versetzen und die unterschiedlichen Jobportale durchzuklicken. So siehst du, wo die User Experience am angenehmsten ist – bewirb dich doch einmal selbst auf eine deiner Jobangebote und klicke durch den gesamten Prozess. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Anzeige und deiner Unternehmensseite auf der betreffenden Website solltest du dir genau anschauen: Kannst du hier dein Corporate Design einarbeiten und deine Unternehmenskultur ausdrücken?

Experten-Tipp von Martin: „Bei der Auswahl der Jobbörse solltest du auch im Hinterkopf behalten, wie groß der Verhandlungsspielraum ist. Gerade bei kleineren Anbieter:innen kommst du so oft deutlich unter den UVP pro Anzeige. Eine andere Option sind Multiposting-Angebote. Doch hier solltest du das Angebot vorher genau analysieren. Oft sind zu viele Plattformen inbegriffen, die dir keinen Traffic liefern.”

Informiere dich jetzt über Multiposting mit Workwise

Nach der Nutzung: So evaluierst du das Ergebnis deiner Jobbörsen-Auswahl

Gerade, wenn du keine belastbaren Erfahrungswerte mit einer Jobbörse gesammelt hast, solltest du nicht gleich dein komplettes Budget auf eine Karte setzen. Ob du langfristig mit einer Online-Stellenbörse arbeiten willst, kannst du anhand verschiedener Parameter ermitteln:

Anzahl der Sitzungen

Zahl der Klicks auf Jobs

eingegangene Bewerbungen

Anzahl der qualifizierten Bewerbungen, der Interviews und der Einstellungen

Gesamtkosten pro Bewerbung, pro qualifizierter Bewerbung und pro Einstellung

Wenn du dir einen Überblick über die Wirkung deiner Stellenanzeige verschafft hast, kannst du überlegen, ob sich die Platzierung auf dieser Jobbörse gelohnt hat. Du kannst dich zum Beispiel mit dem Verhältnis der Klicks zu den tatsächlichen Bewerbungen, der eingegangenen Bewerbungen zu den qualifizierten Bewerbungen oder der erhaltenen Bewerbungen zu den erfolgten Einstellungen auseinandersetzen.

So optimierst du deine Stellenanzeige

Wenn du nach dem ersten Testlauf auf einer Jobbörse noch nicht mit dem Ergebnis zufrieden bist, liegt das nicht unbedingt daran, dass du die falsche Plattform gewählt hast. Auch bei der Formulierung der Anzeige solltest du genauer hinschauen. Durch geschickt gewählte Keywords und durchdachte Jobtitel kannst du aus deinem Inserat noch mehr herausholen.

Die Optimierung nach Plattform

Schon allein die Schreibweise kann über den Erfolg einer Anzeige entscheiden. Sucht man beispielsweise auf Stepstone nach „Softwareentwickler”, werden über 10.400 Stellen angezeigt. Sucht man hingegen nach „Software-Entwickler” vervierfacht sich die Anzahl der Angebote beinahe. Das bedeutet, je nach Schreibweise werden andere Suchende angesprochen und auch die Konkurrenzsituation verändert sich.

Experten-Tipp von Martin: „Versetze dich für die Wahl des richtigen Jobtitels am besten in die Lage der potenziellen Bewerber:innen. Nach welchen Suchbegriffen würden sie Ausschau halten?”

Je nach gewählter Online-Jobbörse erfüllt der Jobtitel auch andere Funktionen. Während es bei den größeren Anbieter:innen darum geht, durch die Suchfunktion möglichst gut auffindbar zu sein, gibt es bei kleineren Seiten – wie beispielsweise der Karriereseite einer Uni – eventuell gar keine Suchfunktion und die Hauptfunktion des Titel ist es, Neugierde zu wecken.

Optimierung nach Zielgruppe

Nicht nur bei der Wahl der richtigen Keywords hilft es, sich in die Suchenden hineinzuversetzen. Wenn du die Zielgruppe, die du mit deiner Anzeige ansprechen willst, gut kennst und ihr Verhalten abschätzen kannst, kannst du deine Stellenanzeige danach ausrichten.

Personen, die unterschiedlichen Jobprofilen entsprechen, informieren sich auch über unterschiedliche Kanäle über ein Unternehmen und achten dabei auf unterschiedliche Aspekte. Jungen Bewerber:innen ist zum Beispiel ein freundschaftliches Arbeitsklima und eine gute Work-Life-Balance immer wichtiger. Wenn du also auf der Suche nach Young Professionals bist, lohnt es sich, diese Punkte in den Vordergrund zu stellen.

Du brauchst Hilfe bei der Formulierung deiner Stellenanzeige? Hier zeigen wir dir, wie die perfekte Stellenanzeige aussieht.

Erfolgreiches Multiposting mit Workwise

Du möchtest gleich eine ganze Reihe an Online-Jobbörsen ausprobieren? Durch das Multiposting-Angebot von Workwise wird dein Jobangebot auf allen Portalen deiner Wahl platziert – zum besten Preis. Du erstellst einmal deine Anzeige, wir verteilen sie auf den Jobbörsen. So sparst du nicht nur Geld, sondern auch Zeit.

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Veröffentlicht am 18.02.2022, aktualisiert am 06.05.2022