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Die Gewinner-Ideen – Workwise unterstützt Wettbewerb für Gründer:innen

GROW ist laut eigenen Angaben Deutschlands größter, studentischer Gründer:innen-Wettbewerb und unterstützt die angehenden Gründer:innen mit Wissen, Erfahrung und einem spannenden Netzwerk.

In einem 11-wöchigen Programm entwickeln die Teilnehmer:innen ihre Ideen weiter und können nach dem finalen Pitch Preise im Wert von über 10.000€ gewinnen.

Da wir wissen, wie wichtig die passende Unterstützung auf dem Weg zur Gründung sein kann, freut es uns besonders, einen Teil dazu beitragen zu können.

Wir durften nicht nur unsere Räumlichkeiten für das offizielle Kickoff-Event im November zur Verfügung stellen, sondern haben auch die drei Preise durch wertvolles Recruiting-Budget bei Workwise ergänzt. So können die Gewinner:innen ihre ersten Teammitglieder an Bord holen und durchstarten.

Hier möchten wir dir nun die drei Teams, ihre Ideen und künftigen Pläne vorstellen.


Ein Interview

Inhalt

Platz 1 geht an JuniorJob.de – die Vermittlungsplattform für Schüler:innen

Wir gratulieren ganz herzlich zum ersten Platz bei GROW und freuen uns auf spannende Antworten zum Thema Jobsuche aus Sicht von Celina Goette und Bersa Shazimani, die bis vor kurzem beide noch Schülerinnen waren. Ihr Blick auf das Recruiting und die Jobsuche:

Celina und Bersa, was habt ihr von GROW erwartet und was hat euch dabei besonders gefallen?

Celina und Bersa: Wir sind eigentlich ohne große Erwartungen bei GROW gestartet und wollten einfach schauen, was passiert. Dass das ganze Event eine Reise von A bis Z abgebildet hat, hat uns dann am besten gefallen – vom netten Willkommen-heißen beim Kickoff-Event über das Midterm bis zum Finale.

Die vielen Workshops haben wir genutzt, um uns als Team und unsere Idee weiterzuentwicklen. Dabei war für uns besonders wichtig, dass wir uns einen Mentor aussuchen konnten. So haben wir dann auch Andreas Mustafa kennengelernt. Er hat uns richtig gut gecoacht, zum Beispiel was unseren Vertrieb angeht. Da kannten wir uns noch nicht so gut aus vorher.

Alles in allem war es eine abwechslunsgreiche Erfahrung mit viel Unterstützung und einem tollen Austausch auch mit den anderen Teams.

Was ist eure Idee? Was macht JuniorJob?

Celina und Bersa: JuniorJob ist eine Vermittlungsplattform für Jugendliche, die nach Minijobs, Ferienjobs, Praktika oder Ehrenämtern suchen. Wir geben den Unternehmen und Jugendlichen einen Ort, wo sie zusammenkommen.

Dabei gibt es in der App nicht nur Stellenanzeigen und Stellenbeschreibungen, sondern wir geben mit der neuen Funktion „Karrierechancen“ auch die Möglichkeit, dass sich Schüler:innen ein Gespräch mit einem Unternehmen buchen können.

Was möchtet ihr mit JuniorJob verändern und warum?

Celina und Bersa: Die Chance auf ein Praktikum kommt bei den meisten Schüler:innen immer noch aus dem Bekanntenkreis der Eltern – wir kennen das gut. Habe ich diese Vorraussetzung nicht, muss ich also selbst zum Telefonhörer greifen und bei den Unternehmen anrufen. Das ist nicht gerade leicht und man hat auch Berührungsängste.  

„Ich habe zum Beispiel selbst in der 12. Klasse durch unser Netzwerk als Startup die Chance gehabt, bei einem Investor zu arbeiten. Da konnte ich mich in die Arbeitswelt einfinden und Themen wie wie unterschreibe ich einen Arbeitsvertrag, worauf achte ich und wozu brauche ich eine Steuernummer, kennenlernen.“ – Celina Goette, Gründerin von JuniorJob

Auch die Klassenfahrt oder der Auslandsaufenthalt während der Schulzeit wird sehr vielen Kindern verwehrt. Wir möchten es allen ermöglichen und erleichtern, durch eigenes Engagement, einen Minijob und Praktika einen Start in die Arbeitswelt zu erhalten. Wir möchten, dass Schüler:innen nicht mehr aus Orientierungslosigkeit studieren gehen, sondern weil sie einen Bereich gefunden haben, der sie begeistert.

Was würdet ihr den Unternehmen als Tipp mitgeben, wie sie Jugendliche erreichen und überzeugen?

Celina und Bersa: Den Schüler:innen ist gar nicht so viel wichtig. Unternehmen fällt es häufig schwer zum Beispiel Auszubildende zu finden und investieren viel in Employer-Branding-Maßnahmen. Wenn wir aber schauen, wie viele Jobs es für Jugendliche gibt, ist die Auswahl gar nicht so groß.

Wichtig ist, bei Stellenanzeigen zu schauen, ob es ansprechend ist und was noch hinein muss.

Unser Tipp ist, Schüler:innen auch als solche zu akzeptieren. Wir haben zwar weniger Arbeitserfahrung, dafür aber kreative Ideen.

Für die meisten Schüler:innen und Studierenden sind die sozialen Medien essenziell. Worauf du beim Employer Branding auf Social Media besonders achten solltest, um dein Unternehmen für diese junge Zielgruppe attraktiv zu machen?

Was steht bei euch jetzt als nächstes an und wie möchtet ihr den Preis von Workwise einsetzen?

Celina und Bersa: Wir sind gerade am Ende unserer ersten Finanzierungsrunde. In unserem Büro arbeiten die ersten Teammitglieder und unser Proof-of-Concept ist durch. Jetzt möchten wir unseren Gewinn bei GROW genau da reinstecken und weiter skalieren.

Unser Recruiting-Budget von Workwise haben wir tatsächlich schon eingesetzt. Vorgestern haben wir die erste Stellenanzeige veröffentlicht und jetzt bereits die ersten zwei Bewerbungen erhalten.

Symp – eine App für Dating im echten Leben – holt sich Platz 2

Als nächstes sprechen wir mit Symp. Das Gründer-Team fand sich tatsächlich erst durch GROW zusammen – auch die Idee war spontan geboren. Was die Tipps von Marc Furier und Bertil Braun für andere Gründer:innen sind? Finde es heraus:

Hallo Marc und Bertil, was habt ihr von GROW erwartet und was hat euch dabei besonders gefallen?

Marc und Bertil: Durch die Einordnung des ganzen Wettbewerbs in Kickoff, Midterm und Finale sind wir immer motiviert geblieben. Wir wollten nichts unversucht lassen und hatten so eine zusätzliche Motivation, herausstechen zu wollen.

Was ist eure Idee? Was macht Symp?

Marc und Bertil: Symp ermöglicht es, Interesse an anderen Personen, die sich gerade im eigenen physischen Umfeld bewegt, zu hinterlegen. Unsere App führt also zwei Leute zusammen, die sich gerne näher kennenlernen möchten und sich aber vielleicht nicht trauen, dies einander zu mitzuteilen.

Wie unterscheidet sich Symp von anderen Apps und Plattformen?

Marc und Bertil: Die meisten Dating-Apps basieren darauf, dass ich Personen vorgeschlagen bekomme, die ich noch nicht kenne und vorher nie gesehen habe. Da sind viele Fake Profile unterwegs.

Bei uns ist der Weg andersherum. Ich bekomme Leute vorgeschlagen, denen ich im echten Leben begegne und die sich gerade in Sichtweise befinden. So habe ich die Möglichkeit bei mir sympathischen Menschen mein Interesse in der App anzugeben. Symp checkt dann bei der anderen Person, ob ebenfalls Interesse besteht – so geht niemand ein Risiko ein und auch weniger selbstsichere Menschen haben eine Chance.

Was ist euer Tipp an andere Gründer:innen?

Marc und Bertil: Wir finden schnelles Wachstum sehr wichtig. Es sollte deshalb eine Idee da sein, die auch weitestgehend vom eigenen Team umgesetzt werden kann. Nur so kannst du die richtigen Fortschritte machen, die es benötigt.

Was steht bei euch jetzt als nächstes an und wie möchtet ihr den Preis von Workwise einsetzen?

Marc und Bertil: Wir planen als nächstes unseren Beta-Test und offiziellen Launch. Dazu möchten wir mit dem Preisgeld ein Promo-Video drehen, welches die App und den Use-Case vorstellt. Geplant sind auch Plakate, Flyer und andere Promotion-Aktionen.

Wenn die App so Anklang findet, wie wir es planen, wollen wir unser aktuell 3-köpfiges Team aus uns Gründern mit dem Recruiting-Budget von Workwise ausbauen.  

Auf Platz 3 revolutioniert Smart-Eden mit ihrem smarten Hochbeet das Urban Gardening

Smart-Eden hat es beim GROW-Wettbewerb auf Platz 3 geschafft und berichtet uns vom einzigen physischen Produkt unter den Gewinner:innen:

Was habt ihr von GROW erwartet und was hat euch dabei besonders gefallen?

Alisa, Christopher und Micha: GROW war eine wichtige Umgebung für uns, um mit unserer Idee zu starten. Unser Team hatte sich gerade erst gefunden. Am meisten hat uns dann die Community gefallen, mit der wir uns austauschen konnten.

Was ist eure Idee? Was macht Smart-Eden?

Alisa, Christopher und Micha: Wir möchten ein smartes Hochbeet anbieten, das Privatgärtner:innen ermöglicht, ohne viel Mühe ihr eigenes Gemüse zu kultivieren. Denn es gibt viele, die Freude daran haben, etwas Eigenes zu ernten, aber durch Job, Urlaub oder andere Lebensumstände eingeschränkt sind – oder sich einfach nicht so stark einarbeiten möchten. Unser Hochbeet gestalten wir deshalb so, dass es völlig autark funktionieren kann.

Welche Alternativen gibt es da bereits und wie unterscheidet ihr euch?

Alisa, Christopher und Micha: Bisher gibt es hauptsächlich Anbietende von Zeitschaltuhren oder smarten Töpfen und andere Indoor-Geräte. Ein vollkommen autarkes System für den Außenbereich ist einfach noch nicht entwickelt.

Was ist euer Tipp an andere Gründer:innen?

Alisa, Christopher und Micha: Einfach machen! Man lernt währenddessen.

Was steht bei euch jetzt als nächstes an und wie möchtet ihr den Preis von Workwise einsetzen?

Alisa, Christopher und Micha: In ein bis zwei Wochen bekommen wir die Bestätigung, ob wir das Exist Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erhalten. Damit und mit dem GROW-Gewinn werden wir deshalb hauptsächlich in Personalkosten und den Bau des Prototyps investieren.

Spätestens nach dem Jahr bei Exist möchten wir auch Leute einstellen. Wir freuen uns, dass der finanzielle Rahmen für Smart-Eden gesichert ist und andere an unsere Idee ebenfalls glauben.

 

Wir bedanken uns bei den drei Gründer:innen-Teams für ihre Zeit und Antworten.

 

Wenn du selbst am Gründen bist oder bereits mit ein paar Teammitgliedern deine Idee umsetzt, findest du hier einen Guide, wie du als Startup das Recruiting neuer Mitarbeiter:innen umsetzen kannst.

Startup-Recruiting-Guide

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Melanie Rakhman

Melanie Rakhman

Brand und Content Marketing Managerin

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Ich kümmere mich darum, dass Workwise für Expertise im Recruiting und HR steht und wahrgenommen wird.

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Veröffentlicht am 22.03.2022, aktualisiert am 30.09.2022

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