
Bewerbermanagement (ATS): Funktionen, Excel-Vorlage & Software-Vergleich [2026]
Offene Stellen bleiben wochenlang unbesetzt, Bewerbungsunterlagen verstauben in unübersichtlichen E-Mail-Postfächern und passende Fachkräfte springen ab, weil die Rückmeldung zu lange dauert. Wenn Recruiting im Alltag nur nebenbei erledigt wird, verlierst du schnell den Überblick über laufende Prozesse.
Das kostet nicht nur Nerven, sondern bremst das gesamte Unternehmenswachstum.
Reagiert dein Team zu langsam oder gehen Unterlagen verloren, leidet die Candidate Experience enorm – und qualifizierte Talente unterschreiben schlussendlich bei der Konkurrenz.
Ein Bewerbermanagementsystem (ATS) bündelt alle Bewerbungen an einem zentralen Ort, automatisiert zeitraubende Routineaufgaben wie Bestätigungsschreiben und kann die Bearbeitungszeit pro Bewerbung signifikant senken.
In diesem Guide erfährst du, welche Funktionen dein ATS wirklich braucht, welche Kosten auf dich zukommen und welches Tool am besten zu deinem Unternehmen passt.
Definition: Was ist ein Bewerbermanagementsystem?
Ein Bewerbermanagementsystem – oft auch als Applicant Tracking System (ATS) oder Bewerbermanagement-Software bezeichnet – ist eine Software zur zentralen Erfassung, Steuerung und Auswertung aller Prozesse im Recruiting.
Mit einem modernen ATS erledigst du folgende Aufgaben an einem Ort:
- Zentral organisieren: Alle Unterlagen landen automatisch in einer übersichtlichen Datenbank statt im E-Mail-Postfach.
- Recruiting-Prozess überblicken: Du siehst jederzeit, in welcher Phase (z. B. Erstgespräch, Fachinterview, Zusage) sich Kandidat:innen befinden.
- Kommunikation bündeln: Nachrichten an Bewerber:innen und Notizen mit Kolleg:innen werden direkt im Bewerberprofil gespeichert.
- Zusagen und Absagen steuern: Per Klick versendest du rechtssichere E-Mails oder Terminlinks.
- Recruiting-KPIs analysieren: Berichte zeigen dir die aktuellen Recruiting-Kennzahlen.
<div class="blog_primary-box"><strong>Gut zu wissen:</strong> Die Begriffe Applicant Tracking System (ATS), Bewerbermanagementsystem, Bewerbermanagement-Software und Bewerber-Tracking-Software werden in der Praxis synonym verwendet.</div>
Vorteile und Herausforderungen von Bewerbermanagementsystemen
Ein ATS optimiert die interne Zusammenarbeit und verbessert gleichzeitig die Candidate Experience. Dennoch gibt es Punkte, die du vor der Anschaffung abwägen solltest.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Zentrale Organisation: Kein langes Suchen in Postfächern mehr. Du weißt tagesaktuell, wo Handlungsbedarf besteht.
- Effiziente Kollaboration: HR Professionals, Führungskräfte, Hiring Manager:innen und Assistenzen arbeiten zusammen auf einer Plattform. Über benutzerdefinierte Rollen steuerst du genau, wer welche Daten einsehen darf.
- Zeit- und Kostenersparnis: Routineprozesse laufen automatisiert. Dadurch verringerst du den administrativen Aufwand beim Bewerbermanagement.
- Höhere Vergleichbarkeit: Funktionen wie CV-Parsing (automatisches Auslesen von Lebensläufen) und Scoring-Systeme bereiten Informationen übersichtlich auf.
- Geringere Abbruchquote: Laut einer Studie von Softgarden haben 58 % der Bewerber:innen einen Bewerbungsprozess wegen schlechter Kommunikation oder zu langen Wartezeiten abgebrochen. Ein ATS sorgt für schnelle Rückmeldungen und sinkenden Absprungraten.
- Starkes Employer Branding: Eine reibungslose Candidate Experience hinterlässt einen guten Eindruck bei Kandidat:innen und kann zu positiven Bewertungen auf Portalen wie Kununu führen.
Mögliche Herausforderungen & Tipps:
- Initialaufwand: Die Ersteinrichtung und eventuell die Datenübertragung vom vorherigen System in das neue ATS erfordern Zeit und Einarbeitung. Tipp: Standardisiere deine Daten vor dem Import und nutze den Anbieter-Support für die Migration – das spart Stunden an Einarbeitung und verhindert Frust beim Start.
- Kostenstruktur: Bei unpassenden Preismodellen kann es sein, dass kleinere Unternehmen für ihre oft wenigen offenen Stellen hohe Lizenzgebühren zahlen müssen. Tipp: Setze von Anfang an auf skalierbare Pay-per-Use- oder Monatsmodelle, um bei wenigen Vakanzen nur das zu zahlen, was du wirklich nutzt.
- Funktionsüberlastung: Zu komplexe Systeme überfordern Teams, die Recruiting nur nebenbei betreuen. Tipp: Achte bei der Tool-Auswahl auf den Funktionsumfang und konzentriere dich auf die Kernschritte des Bewerbungsprozesses.
Wichtige Funktionen im Überblick: Was muss ein Bewerbermanagementsystem können?
Nicht jedes Bewerbermanagementsystem ist gleich aufgebaut – und nicht jedes Unternehmen braucht den gleichen Funktionsumfang. Am Markt unterscheidest du grundlegend zwischen zwei Ansätzen:
- HR-Komplettlösungen: Diese Systeme decken von der Zeiterfassung über die Lohnabrechnung bis hin zur Urlaubsplanung das gesamte Personalwesen ab. Das Bewerbermanagement ist hierbei als ein integriertes Modul enthalten. Das ist praktisch, wenn du deine gesamte HR-Landschaft in einem Tool bündeln willst. Für Teams, die Recruiting nur nebenbei betreuen (wie die Assistenz oder Geschäftsführung), sind solche All-in-One-Systeme im Alltag jedoch oft zu komplex und teuer.
Du möchtest mehr über HR-Komplettlösungen erfahren? Schau dir jetzt unseren HR-Software-Guide an.
- Isolierte Bewerbermanagementsysteme: Diese Speziallösungen konzentrieren sich rein auf das Recruiting und bieten tiefe, praxiserprobte Recruiting-Funktionen wie 1-Click-Multiposting, schnelles CV-Parsing und intuitive Candidate-Pipelines. Sie lassen sich meist ohne langes Onboarding direkt nutzen.
Die Kernfunktionen für die Verwaltung deiner Bewerbungen sind bei allen Bewerbermanagementsystemen vorhanden. Es gibt allerdings Zusatzfunktionen, die sich von Tool zu Tool unterscheiden.
Daher ist es wichtig, dass du dir überlegst, welche Funktionen benötigt werden und durch das System abgedeckt werden sollen.
Folgende Fragen unterstützen dich dabei, herauszufinden, welche Anforderungen dein Bewerbermanagementsystem erfüllen sollte:
- Wie viel Budget steht zur Verfügung?
- Wo mangelt es bisher im Recruiting?
- Wo gibt es Verbesserungspotenzial im Recruiting-Prozess?
- Welche Vorgänge können automatisiert werden?
Verschaffe dir jetzt einen Überblick über typischen Funktionen und Features und überlege, welche für dich und dein Unternehmen wichtig sind:
Kernfunktionen für die Verwaltung
- CV Parsing: Relevante Daten aus Lebensläufen (PDF, Word) werden automatisch ausgelesen und in strukturierte Bewerberprofile umgewandelt.
- Application Scores & Job-Matching: Eingehende Bewerbungen werden automatisch mit dem Anforderungsprofil der Stelle abgeglichen und darauf basierend eingeordnet.
- Zentrale Kommunikation: E-Mail-Vorlagen, automatisierte Eingangsbestätigungen und integrierte Chat-Funktionen beschleunigen den Austausch.
- Terminkoordination: Kalender-Schnittstellen (z. B. Google Calendar, Outlook) ermöglichen die direkte Buchung von Interview-Terminen.
- Rollen- & Rechtevergabe: Zugriffsebenen stellen sicher, dass Stakeholder:innen nur die Profile sehen, die für ihre Entscheidung relevant sind.
Funktionen für das Recruiting (Talent Attraction)
- Karriereseite & Mobiloptimierung: Stellenanzeigen werden direkt auf der eigenen Karriereseite veröffentlicht – optimiert für Smartphones, da mittlerweile über 60 % der Bewerbungen mobil eingehen.
- Multiposting: Per Klick veröffentlichst du deine Stellenanzeige gleichzeitig auf mehreren Jobbörsen.
- One-Click-Bewerbung: Kurze Bewerbungsformulare ohne Registrierungszwang erhöhen die Conversion-Rate deiner Stellenanzeigen signifikant.
- Stellenanzeigen-Optimierung: Bei der Eingabe deiner Stellenanzeige in das System werden Optimierungsvorschläge angezeigt, die dir dabei helfen, aus deiner Anzeige das meiste herauszuholen.
Analyse- & Reporting-Funktionen
- Analyse wichtiger Recruiting-KPIs: Viele Bewerbermanagementsysteme erfassen verschiedene Daten deiner Recruiting-Prozesse und verschaffen dir einen Überblick über wichtige Kennzahlen wie die Time-to-Hire.
- Reports: Lasse dir deine KPIs grafisch aufbereitet im Recruiting-Dashboard anzeigen und behalte die aktuelle Performance im Blick.
Datenschutz im Bewerbermanagement: DSGVO-konforme Datenverarbeitung und sichere Speicherung
Beim Umgang mit personenbezogenen Bewerberdaten gelten durch die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) strenge Vorgaben nach Art. 13 DSGVO. Da Verstöße Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes nach sich ziehen können, ist die Einhaltung auch für kleine und mittlere Unternehmen zwingend.
Auf welche Aspekte musst du also im Umgang mit den personenbezogenen Daten deiner Bewerber:innen achten?
Wir haben die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst:
- Verschlüsselung: Bewerber:innen sollten bei dem Bewerbungsverfahren die Möglichkeit haben, ihre Unterlagen mit personenbezogenen Daten verschlüsselt zu versenden.
- Transparenz und Informationspflicht: Unternehmen müssen Bewerber:innen über die Art der Datenerhebung informieren – also beispielsweise angeben, zu welchem Zweck und für welche Dauer die Bewerberdaten gespeichert werden. Auch an wen die personenbezogenen Daten weitergegeben werden und wer die Bewerberdaten verarbeitet, sollte mitgeteilt werden.
- Einwilligung: Neben der reinen Information über die Datenerhebung wird im Normalfall auch eine Einwilligung der Bewerber:innen zur Datenspeicherung benötigt (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a)). Werden die Bewerberdaten jedoch – wie es bei einem Bewerbungsverfahren üblich ist – für die Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und schließlich der Erfüllung eines Vertrags genutzt, so ist die Einwilligung damit grundsätzlich schon gegeben und es bedarf keiner weiteren Zustimmung (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b).
- Zweckbindung: Personenbezogene Daten dürfen nur für bestimmte Zwecke gespeichert werden – also beispielsweise im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens. Das bedeutet: Ist die freie Stelle einmal besetzt, gibt es keinen legitimen Grund mehr, die Bewerberdaten der abgelehnten Bewerber:innen aufzubewahren.
- Datenminimierung: Es sollten ausschließlich Bewerberdaten erhoben werden, die für den Bewerbungsprozess notwendig sind.
- Vertraulichkeit: Personenbezogene Daten sollten jederzeit vor unrechtmäßiger Verarbeitung und Einsicht geschützt werden. Auch die Weitergabe der Bewerberdaten an unbefugte Dritte ist damit verboten.
- Löschung der Daten: Die Daten von Bewerber:innen müssen nach Ablauf des zulässigen Zeitraums gelöscht werden. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um Papierdokumente oder eine PDF-Datei handelt: Jedes Dokument – und jede Kopie davon – muss nach Ablauf des Bewerbungsverfahrens vernichtet werden.
<div class="blog_primary-box"><strong>Aber:</strong> Da Bewerber:innen das Recht haben, auf Grundlage des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html?_gl=1*1ghrtjh*_gcl_aw*R0NMLjE3ODcyOTY5ODEuQ2p3S0NBand5NXJVQmhCNUVpd0FJb0F0Q2xuWl8yYVJ0RTVqaWZwTmZFM19FRS1ybjIwR2ZORXY3c2xEZTNNTUpTN0FsS1NyVDZrYVNob0MyZEVRQXZEX0J3RQ..*_gcl_dc*R0NMLjE3ODcyOTY5ODEuQ2p3S0NBand5NXJVQmhCNUVpd0FJb0F0Q2xuWl8yYVJ0RTVqaWZwTmZFM19FRS1ybjIwR2ZORXY3c2xEZTNNTUpTN0FsS1NyVDZrYVNob0MyZEVRQXZEX0J3RQ..*_gcl_au*MjQ0OTkwNDY3LjE3ODA2NDk0MjcuLS4tLjE3ODc3MzA5ODAuMTM1ODU5MDU4OC4xNzg3ODQzNDM3LjE3ODc4NDkzNjc." target="_blank">Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes</a>Klage gegen die Ablehnung einzureichen, können Unternehmen Bewerberdaten für eine gewisse Zeit aufbewahren. Sobald keine Auseinandersetzung mehr mit abgelehnten Bewerber:innen zu erwarten ist (nach ca. zwei bis sechs Monaten), solltest du die Bewerberdaten löschen oder dir das schriftliche Einverständnis der Bewerber:innen zur weiteren Speicherung einholen.</div>
- Auskunftsrecht: Bewerber:innen haben das Recht, Auskunft über die gespeicherten Daten zu verlangen.
- Dokumentation: Die DSGVO verpflichtet Unternehmen, alle Verarbeitungstätigkeiten genau zu dokumentieren.
Ein modernes Bewerbermanagementsystem (ATS) bringt verschiedene Sicherheitsfunktionen mit und unterstützt dich dabei, allen Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden:
- Information: Automatische Eingangsbestätigungen informieren Kandidat:innen sofort über den Verarbeitungszweck und die Dauer der Datenspeicherung.
- Einwilligungspflicht: Durch Features wie eine Checkbox zur Einwilligung der DSGVO-konformen Datenschutzerklärung sind Unternehmen in der Lage, lückenlos nachweisen zu können, dass Bewerber:innen der Verarbeitung ihrer Daten zugestimmt haben.
- Gezielte Zugriffsrechte: Über digitale Rollenkonzepte sehen nur beteiligte Personen die freigegebenen Unterlagen. Das verhindert unbefugte E-Mail-Weiterleitungen oder offen herumliegende Papierakten.
- Automatische Datenlöschung: Eine automatische Löschfrist, die in ein Bewerbermanagementsystem implementiert werden kann, sorgt dafür, dass Bewerberdaten nicht länger als erlaubt gespeichert werden.
- Auskunftsrecht: Bewerberdaten können mit einem Klick zusammengestellt und auf Wunsch der Bewerber:innen mit ihnen geteilt werden.
Bewerbermanagement: Excel-Vorlage
Es hat viele Vorteile, eine eigene Softwarelösung für das Bewerbermanagement zu nutzen. Doch auch mit Excel kannst du deine eingehenden Bewerbungen effektiv verwalten. Lade dir jetzt unsere kostenlose Excel-Vorlage herunter und organisiere dein Bewerbermanagement.
Die drei Tabellenblätter der Excel-Vorlage geben dir eine gute Übersicht über dein Bewerbermanagement.
Du kannst eingegangene Bewerbungen im ersten Tabellenblatt eintragen und den jeweiligen Status der Bewerbung dokumentieren. So weißt du direkt, ob du die Bewerbung noch bearbeiten musst oder nicht.
Im zweiten Tabellenblatt trägst du alle deine Jobangebote ein. Auch hier kannst du anhand des Status direkt erkennen, in welcher Phase sich die Stellenanzeige befindet. Du kannst außerdem auf einen Blick sehen, auf welchen Recruiting-Kanälen du dein Jobangebot veröffentlicht hast.
Das Reporting im dritten Tabellenblatt verschafft dir einen Überblick über dein Recruiting. Mithilfe verschiedener Formeln und Diagrammen siehst du direkt:
- wie viele Jobangebote noch offen oder bereits besetzt sind, sowie die Anzahl der Jobangebote pro Status.
- wie hoch dein ausgegebenes Recruiting-Budget ist und wie viel dir für die Personalsuche noch zur Verfügung steht.
- wie viele Bewerbungen du bearbeiten musst, beziehungsweise wie viele Bewerbungen sich in welchem Status befinden.
Nutze jetzt die kostenlose Excel-Vorlage für dein Bewerbermanagement:
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Bewerbermanagementsystem: Kosten & Abrechnungsmodelle
Möchtest du lieber ein Bewerbermanagementsystem und keine Excel-Tabelle nutzen, dann fallen in der Regel Kosten an.
Die Abrechnung kann je nach ATS-Software stark variieren. Häufig werden unterschiedliche Abo-Modelle angeboten, je nachdem, welche Features du benötigst. Aber die Abrechnung kann sich auch beispielsweise nach der Anzahl der Mitarbeiter:innen oder der offenen Stellen richten.
Außerdem solltest du beachten, dass du häufig zwischen einer monatlichen und einer jährlichen Abrechnung wählen kannst. Durch die jährliche Abrechnung fallen in der Regel insgesamt weniger Kosten an.
Verschaffe dir jetzt einen Überblick über die gängigen Abrechnungsmodelle:
<div class="blog_table-wrapper">
<table class="blog_table" border="1">
<thead>
<tr>
<th nowrap>Abrechnungsmodell</th>
<th nowrap>Funktionsweise</th>
<th nowrap>Ideal geeignet für</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td nowrap><strong>Pro gewähltem Leistungspaket</strong></td>
<td>Je nachdem, welche Features du benötigst, fällt ein monatlicher Festpreis an.</td>
<td>Unternehmen mit bereits definierten Prozessen und beständigem Personalbedarf.</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Pro Mitarbeiter:in in deinem Unternehmen (FTE)</strong></td>
<td>Der monatliche Preis richtet sich nach der Belegschaftsgröße.</td>
<td>Unternehmen mit stabiler Mitarbeiterzahl und wenig Fluktuation.</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Pro offener Stelle</strong></td>
<td>Gebühr fällt nur für aktuell aktive Stellenanzeigen an.</td>
<td>KMU mit schwankendem oder geringem Personalbedarf (1–3 Stellen/Jahr).</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Pro Recruiter / Admin-Seat</strong></td>
<td>Festpreis pro Nutzer:in mit vollen Zugriffsrechten.</td>
<td>HR-Teams, die viele Stellen zentral betreuen.</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Freemium / Kostenlose Basisversion</strong></td>
<td>Grundfunktionen kostenfrei, Erweiterungen kostenpflichtig.</td>
<td>Start-ups und kleine Betriebe, die ein System risikolos testen wollen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
Bewerbermanagement Software Vergleich: Die besten Bewerbermanagementsysteme im Check
In der folgenden Tabelle haben wir die wichtigsten Bewerbermanagementsysteme auf dem deutschen Markt miteinander verglichen. Achtung: Je nachdem, auf welchem Bildschirm du diesen Artikel liest, musst du eventuell nach rechts scrollen, um die komplette Tabelle lesen zu können.
Schaue dir jetzt an, welche ATS-Software für dein Unternehmen am besten geeignet ist:
<div class="blog_table-wrapper">
<table class="blog_table" border="1">
<thead>
<tr>
<th nowrap>Bewerbermanagementsystem</th>
<th nowrap>Funktionsumfang</th>
<th nowrap>Abrechnungsmodell</th>
<th nowrap>Kosten pro Monat</th>
<th nowrap>Lizenzmodell</th>
<th nowrap>DSGVO konform?</th>
<th nowrap>Für wen ist es geeignet?</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td nowrap><strong>Join</strong></td>
<td>ATS mit allen wichtigen Verwaltungsfunktionen, Multiposting, Stellenanzeigen-Optimierung und Sourcing Erweiterung</td>
<td nowrap>pro Job / pro Monat</td>
<td nowrap>ab 17 € pro Monat</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>KMU & schnell wachsende Teams</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Personio</strong></td>
<td>HR-Komplettlösung inkl. ATS</td>
<td>abhängig von der Unternehmensgröße und gewählten Funktionen</td>
<td nowrap>auf Anfrage</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>mittelständische Unternehmen, die eine All-in-One-Lösung für HR-Prozesse suchen</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Tellent Recruitee</strong></td>
<td>ATS mit allen wichtigen Verwaltungsfunktionen, verschiedenen KI-Tools fürs Recruiting sowie Pre- und Onboarding-Funktionen</td>
<td>versch. Pläne nach Funktionsumfang und ausgeschriebenen Stellen</td>
<td nowrap>ab 270€ pro Monat</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>dynamische Mittelständler mit hohem Bewerbungsvolumen</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>onlyfy Bewerbungsmanager</strong></td>
<td>ATS mit allen wichtigen Verwaltungsfunktionen, Integrationen für aktives und passives Sourcing sowie Multiposting</td>
<td nowrap>abhängig von benötigten Job-Slots</td>
<td nowrap>ab 150€ pro Monat</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>Unternehmen, die regelmäßig Xing-Produkte fürs Recruiting nutzen</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Softgarden</strong></td>
<td>ATS mit allen wichtigen Verwaltungsfunktionen, eigener Karriereseite, Multiposting und Onboarding-Funktionen</td>
<td>abhängig vom Funktionsumfang</td>
<td nowrap>ab 199€ pro Monat</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>mittelständische Unternehmen ab ca. 100 Mitarbeitenden</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>d.vinci</strong></td>
<td>Kombination aus ATS, Onboarding, Karriereseiten und Multiposting</td>
<td>abhängig von der Unternehmensgröße</td>
<td nowrap>ab 785€ pro Monat</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>Unternehmen ab 200 Mitarbeitenden, die komplexe Prozesse abbilden wollen</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>coveto</strong></td>
<td>Recruiting-Software & ATS mit Funktionen von der Job-Vermarktung bis zum Talent Pool</td>
<td>abhängig vom Leistungsumfang</td>
<td nowrap>ab 119€ pro Monat</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>Unternehmen mit 20 bis 500 Mitarbeitenden, die professionelles Recruiting ohne überladene Konzernstrukturen suchen</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>HR Works</strong></td>
<td>HR-Komplettlösung inkl. ATS</td>
<td>abhängig vom Leistungsumfang</td>
<td nowrap>auf Anfrage</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>KMU mit 20 bis 50 Mitarbeitenden, die eine All-in-One-Software suchen</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>rexx systems</strong></td>
<td>umfassende HR-Suite inklusive Bewerbermanagement und weiterer Recruiting-Funktionen wie z.B. Online Assessment und Multiposting</td>
<td>abhängig von gewählten Modulen</td>
<td nowrap>auf Anfrage</td>
<td nowrap>cloudbasiert oder on-premise</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>Unternehmen mit 100 bis 50.000 Mitarbeitenden, die auch international tätig sind</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>SAP Success Factors</strong></td>
<td>HR-Komplettlösung inkl. ATS für den ganzen Employee Lifecycle</td>
<td nowrap>auf Anfrage</td>
<td nowrap>auf Anfrage</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>Große und/oder global agierende Unternehmen, die bereits SAP als ERP-System nutzen</td>
</tr>
<tr>
<td nowrap><strong>Workwise</strong></td>
<td>Recruiting-Tool inkl. kostenlosem ATS, eigener Karriereseite, Zugang zu 1.000.000 Kandidat:innen, KI-gestützter Stellenanzeigen-Optimierung und intelligenter Vermarktung deiner Jobs</td>
<td>kostenloses ATS, 100% erfolgsbasierter Recruiting-Service, Kosten fallen erst an, wenn deine Stelle besetzt ist</td>
<td nowrap>kostenlos</td>
<td nowrap>cloudbasiert</td>
<td nowrap>Ja</td>
<td>kleine und mittlere Unternehmen, die ihr Recruiting unkompliziert professionalisieren und den administrativen-Aufwand des Bewerbermanagements gering halten wollen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
4 Tipps für die Softwareauswahl: Welches Bewerbermanagement passt zu deinem Unternehmen?
Wenn du auf der Suche nach dem passenden Bewerbermanagementsystem für dein Unternehmen bist, solltest du die Entscheidung nicht überstürzt treffen. Immerhin wird die gewählte Software deine Arbeitsabläufe im Recruiting sowie die Candidate Experience wesentlich beeinflussen. Die Entscheidung ist zwar nicht zwangsläufig final, doch das Tool zu wechseln, ist immer mit Aufwand verbunden.
Nutze also Produkt-Demos, kostenlose Testzeiträume und lass dir die Software von den Anbietern vorstellen, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
Hier sind vier Tipps, um dich im ATS-Dschungel zu orientieren:
- Prüfe die Praxistauglichkeit: Teste, wie viele Klicks du benötigst, um eine Bewerbung von der Prüfung bis zur Termineinladung zu steuern.
- Achte auf Schnittstellen: Das ATS sollte sich problemlos mit deinen bestehenden Kalendern (Outlook/Google) und deiner Karriereseite verbinden lassen.
- Kläre das Preismodell: Wähle als KMU ein Modell, das sich flexibel an deine tatsächliche Anzahl an Ausschreibungen anpasst.
- Nutze kostenlose Testphasen: Teste das System mit echten Bewerbungsszenarien im Team, bevor du einen Vertrag unterzeichnest.
Fazit – Brauchst du ein Bewerbermanagementsystem?
Ein Bewerbermanagementsystem lohnt sich keineswegs nur für Konzerne mit eigener HR-Abteilung. Schon ab 1 bis 2 offenen Stellen pro Jahr schützt ein ATS vor teuren Fehlentscheidungen, spart spürbar Arbeitszeit und hilft dir dabei, den Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden.
Ob du als Geschäftsführung das Bewerbungsscreening auf unter 10 Minuten pro Woche reduzieren willst, als Assistenz keine Lust mehr auf manuelle Termin-Schleifen hast oder als Recruiter:in eine bessere Candidate Experience bieten willst: Ein passendes ATS nimmt den Ballast aus dem Recruiting.
Wer Fachkräfte gewinnen will, muss schnell, professionell und wertschätzend reagieren. Ein modernes Bewerbermanagementsystem verschafft dir genau diesen Wettbewerbsvorteil, damit du keine Top-Talente an die Konkurrenz verlierst.
Teste das kostenlose Bewerbermanagementsystem von Workwise
Verstreute Unterlagen, verpasste Rückmeldefristen und unnötige DSGVO-Risiken gehören mit dem Applicant Tracking System von Workwise der Vergangenheit an. Unser Bewerbermanagementsystem bündelt deinen gesamten Bewerbungsprozess an einem zentralen Ort – intuitiv, rechtssicher und blitzschnell eingerichtet.
Das erwartet dich mit dem Workwise ATS:
- Alles an einem Ort: Behalte den Überblick über deine Bewerbungen. Alle Informationen zu deinen Kandidat:innen sind für dich übersichtlich im Profil angelegt.
- Flexibel: Stimme deine Bewerbungsprozesse individuell ab. Füge Schritte und Aufgaben hinzu – ganz so, wie es für dein Unternehmen und dein Jobangebot am besten passt.
- Verbessertes Teamwork: Notiere alle deine Gedanken direkt in der Bewerbung. Übrigens: Auch deine Kolleg:innen können kommentieren und Notizen lesen.
- DSGVO-konformes Recruiting: Wir verwenden Server in Deutschland und garantieren deinen Bewerber:innen den Schutz ihrer Daten.
Nutze die Software, die sich deinen Prozessen anpasst – nicht umgekehrt.
<a class="blog_button-primary" href="https://recruiting.workwise.io/bewerbermanagement-testen">Jetzt das kostenlose Bewerbermanagementsystem von Workwise testen</a>







