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Recruiting Trends 2021: Das sind die Wichtigsten

2020 war für alle ein Jahr zum Umdenken. Durch COVID-19 waren Unternehmen gezwungen, von heute auf morgen die gesamte Arbeitsweise zu überdenken und umzustrukturieren. Homeoffice statt Büro, Videocalls statt Besprechungen vor Ort.

Im letzten Jahr stand Employer Branding auf Platz 1 der HR-Trends. Aber durch die Corona-Krise dreht sich alles um die Digitalisierung.

Hier findest du heraus, wie sich das “New Normal” auf die Recruiting Trends für 2021 ausgewirkt hat. Wir haben verschiedene Artikel zu dem Thema analysiert und die wichtigsten Trends für dich herausgefiltert.

Du willst die diesjährigen Trends mit dem Vorjahr vergleichen? Hier gehts zu den Recruiting Trends 2020.

Inhalt

Die Grundlage: Was wurde analysiert?

Für die Übersicht der Recruiting Trends 2021 haben wir 30 Artikel, Blogbeiträge und Studien aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum analysiert. Die Blogbeiträge stammen aus privaten und unternehmensgeführten Blogs, die thematisch in der Personalbranche angesiedelt sind. Zusätzlich wurden Artikel bewertet, die in Fachmagazinen erschienen sind.

Um möglichst verschiedene Blickwinkel zu erhalten, wurden Artikel und Beiträge aus Magazinen zum Thema Digitalisierung bewertet sowie Beiträge von Unternehmen, die Softwarelösungen für die Personalbranche anbieten.

Bei der Auswahl der Artikel wurde darauf geachtet, dass sie auch die Perspektive der Arbeitnehmer betrachten, da Personaler ihre Methoden oft an deren Wünschen und Bedürfnissen orientieren.

Nach der Analyse haben wir die Trends entsprechend der Häufigkeit ihrer Nennung sortiert. Die 20 Trends, die am häufigsten genannt wurden, haben wir uns genauer angeschaut und die verbleibenden 15 für dich zur Übersicht aufgelistet.

So ergibt sich die Ausgangssituation und die Problemstellung der einzelnen Akteure in der Personalbranche, genauso wie ihre jeweiligen Lösungsansätze – die Recruiting Trends für 2021.

TOP 10

1. Remote Work und hybride Arbeitsmodelle

Letztes Jahr nur auf Platz 9 der Trends, aber dieses Jahr steht Homeoffice ganz oben auf der Liste. Durch Corona wurde die Arbeit von Zuhause im vergangenen Jahr zu einem essenziellen Bestandteil des täglichen Lebens. Und mittlerweile wollen viele Arbeitnehmer gar nicht mehr zurück ins Büro  zumindest nicht täglich.

Hybride Arbeitsmodelle erlauben durch die Verbindung von Arbeit im Büro mit dem Homeoffice oder Arbeit aus dem Ausland mehr Flexibilität.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil: Durch hybride Arbeitsmodelle kann die Work-Life-Balance verbessert werden. Die Mitarbeiter sind entspannter und weniger gestresst, was dazu führt, dass sie produktiver arbeiten.

2. Digitalisierung

Auch dieser Trend kommt hauptsächlich von den Veränderungen im letzten Jahr. Denn alles vom Vorstellungsgespräch übers Onboarding bis zur täglichen Arbeit mit Meetings und Mittagspausen war nicht mehr wie bisher möglich.

Gespräche über Video sollen jetzt Standard werden, genauso wie digitale Assessment Center und ein globales HR-System.

Online Onboarding funktioniert nicht? Doch. Hier findest du Tipps, wie du deine neuen Mitarbeiter im Homeoffice einarbeiten kannst.

Digitale Prozesse sind weniger fehleranfällig und funktionieren meistens viel schneller. Termine und Dokumente können innerhalb kürzester Zeit geteilt und sogar gemeinsam übers Internet bearbeitet werden.

Digitalisierung kann Prozesse automatisieren und dadurch Zeit und Kosten sparen.

3. Automatisierung und KI

Durch künstliche Intelligenz kann das Recruiting um einiges erleichtert werden. Und zwar kann es dir dabei helfen, effizienter und kostengünstiger zu arbeiten.

Dabei geht es um bestimmte Systeme, die beispielsweise bei der Vorauswahl der Bewerber helfen können.

Die Recruiting Software kann bestimmte Skills der Bewerber auslesen und feststellen, ob derjenige sich für die Stelle eignet oder nicht. Sie kann dann die Daten in einen Talentpool aufnehmen und überprüfen, ob der Bewerber für andere angebotene Stellen geeignet ist. Außerdem können auch automatisch Termine für Bewerbungsgespräche organisiert werden.

Das sind alles Aufgaben, die dann nicht mehr vom Recruiter selbst ausgeführt werden müssen. Und der kann sich dann voll und ganz auf die übrigen Aufgaben fokussieren.

4. Mental Health

Homeoffice bringt nicht nur Vorteile. Nein, es gibt auch eine Kehrseite. Der Arbeitnehmer kann sich nicht mal eben auf eine Kaffeepause treffen oder sich in der Mittagspause mit seinen Kollegen austauschen. Dadurch fehlen wichtige soziale Kontakte und die Gefahr besteht, dass die Mitarbeiter vereinsamen.

Ein anderes Problem, mit dem Arbeitnehmer sich oft auseinandersetzen müssen, ist Stress. Zu viel Arbeit und zu wenig Zeit wirkt sich oft negativ auf die Arbeitnehmer aus – körperlich und auch geistig. Im schlimmsten Fall folgt sogar ein Burn-out.

Außerdem hat die Angst vor Entlassungen und Kurzarbeit die Arbeitnehmer im letzten Jahr sehr verunsichert.

Es ist wichtig, dass sich dein Unternehmen auch darum kümmert, dass deine Angestellten eine gute Work-Life-Balance haben. Dass sie entspannt und ausgeruht zur Arbeit gehen und dadurch am Ende produktiver sind.

5. Employee Experience

Beschreibt alle Wahrnehmungen, Erfahrungen und Emotionen, die ein Mitarbeiter während der Zugehörigkeit zu deinem Unternehmen hat. Die Kommunikation, das Onboarding und die Mitarbeiterbindung sind Teil davon.

Fühlt sich dein Mitarbeiter wohl, hat das so einige Vorteile für dich: Er arbeitet produktiver, ist dem Unternehmen gegenüber loyal und er bringt sich mehr ein.

Mehr zum Thema Mitarbeiterbindung findest du hier

6. Upskilling

Durch das Corona-Virus mussten sich viele Arbeitnehmer plötzlich an andere Arbeitsweisen gewöhnen. Alles auf einmal digital. Damit muss dein Mitarbeiter erstmal klarkommen. Weiterbildungen können dabei mit wenig Aufwand einen großen Unterschied machen.

Durch eine Fortbildung – vor allem im Hinblick auf neue Technologien – kannst du sicherstellen, dass deine Mitarbeiter sich von solchen Veränderungen nicht aufhalten lassen. Sondern sie sogar als Chance sehen, um effektiver zu arbeiten.

7. Employer Branding

Als Unternehmen musst du dich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren, um die Anzahl der Bewerbungen zu vergrößern und die Bewerber zu überzeugen. Und genau das macht Employer Branding. Dabei schaffst du eine Arbeitgebermarke, planst passende Aktivitäten und verbesserst damit dein Unternehmensimage.

Für die besten Ergebnisse kannst du das Employer Branding genau an deine Zielgruppe anpassen.

8. Distance Leadership

Durch Remote Work ist ein neues Problem entstanden: Wie kannst du dein Team nur übers Internet leiten? Wenn du dich nur virtuell mit deinen Kollegen austauschen kannst, ist es schwieriger dein Team zu koordinieren und vor allem zu motivieren.

Vielleicht kennst du deine Mitarbeiter und weißt, wie sie ticken, aber vielleicht hast du auch gerade jemanden eingestellt, mit dem du noch nicht so vertraut bist und noch nicht dessen Arbeitsweise kennst. Für eine gute Zusammenarbeit auf Distanz werden ein paar Regeln benötigt:

Es muss eine Struktur vorgegeben und die Einhaltung überprüft werden. Auf der anderen Seite muss der Leiter seinem Team vertrauen und trotz der Distanz erkennen, wenn sich Konflikte anbahnen.

9. Mehrgenerationen Workforce

Laut einer Umfrage sind Unternehmen erfolgreicher, wenn mehrere verschiedenen Generationen zusammenarbeiten.

Gen Z, die Millennials, Gen X aber auch die Baby Boomers wurden schon mehrfach und von allen Seiten analysiert. Was können sie, was möchten sie und wo findest du sie? Jede Generation hat ihre Bedürfnisse, Stärken und Schwächen. Trotzdem solltest du nicht in Schubladen denken: Jeder Mensch ist einzigartig.

Eine sinnvolle Herangehensweise: Alle diese Generationen zusammenzubringen und dir so ein Team zusammenzustellen, welches alle Stärken vereint und sich gegenseitig ergänzt. Schließe niemanden aus, nur weil er aus einer bestimmten Generation kommt. Nutze die Möglichkeit und lass deine Mitarbeiter aus verschiedenen Generationen sich gegenseitig unterstützen und weiterbilden.

10. Candidate Experience

Wie bei der Employee Experience geht es bei der Candidate Experience um alle Wahrnehmungen, Erfahrungen und Emotionen. Nur diesmal stehen dabei die unterschiedlichen Schritte des Recruitingprozesses eines Kandidats im Fokus. Wenn der Bewerber den Prozess positiv wahrnimmt, wird er ihn mit großer Wahrscheinlichkeit nicht abbrechen.

Wann fühlt sich ein Bewerber beim Recruitingprozess wohl? Denk doch mal darüber nach, was du dir wünschen würdest: Klare Kommunikation? Kurze Wartezeiten zwischen verschiedenen Schritten? Am besten so viele Informationen wie möglich für den weiteren Prozess?

Die oben beschriebene Digitalisierung und Automatisierung im Recruiting können dir eine sehr große Hilfe sein, den Prozess für Bewerber so angenehm wie möglich zu machen.

Plätze 11 bis 20

11. Diversity, Equality & Inclusion

Diversity Recruiting gehört zum Thema der Mehrgenerationen Workforce. Wenn viele verschiedene Menschen eingestellt werden, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass frische und neue Ideen zur Sprache kommen.

12. Social Recruiting

Wie findest du neue Mitarbeiter? Vor allem die jüngeren Generationen treiben sich viel auf Social Media rum. Und genau da kannst du sie auf dich aufmerksam machen. Mach dich schlau über LinkedIn, Facebook, Instagram und Co., denn daran geht kein Weg mehr dran vorbei.

Erfahre mehr über Social Media Recruiting

13. Internal Recruiting

Suchst du einen Mitarbeiter für eine Stelle in deinem Unternehmen? Warum schaust du dich dann nicht erstmal bei deinen eigenen Angestellten um?

Wenn du durch Upskilling deine Mitarbeiter weiterbildest, kannst du diese dann auch für andere Stellen innerhalb deines Unternehmens werben. Vorteil: Du kennst den Mitarbeiter schon. Du weißt, was für eine Arbeit er leistet und er kennt dein Unternehmen, braucht also nicht so viel Eingewöhnungszeit.

14. Gamification

Recruiting Games sind spielerisch gestaltete Eignungstests, die bei der Selektion von Bewerbern helfen sollen. Die bessere Bewerberqualität soll automatisch zu einer höheren Trefferquote führen – selbst wenn der restliche Auswahlprozess gleich bleibt.

Dei Recruiting Games können entweder als Selbsttest vor einer Bewerbung oder als Auswahlinstrument nach einer Bewerbung eingesetzt werden. Während ersteres dem Kandidaten als Orientierung und Entscheidungshilfe dienen soll (und somit nur ein indirektes Selektionsinstrument ist), gehört letzteres schon zum konkreten Auswahlprozess.

15. Krisenmanagement

Viele Menschen waren im Jahr 2020 wegen der Corona-Krise von Kurzarbeit oder sogar von Entlassungen betroffen. Da niemand vorhersagen kann, ob und wann so etwas wieder passieren kann, solltest du dir als Unternehmen einen Plan machen.

Wie gehst du damit um, wenn dein Unternehmen vor einer Krise steht? Vor allem: Was passiert mit deinen Angestellten? Die meisten Arbeitnehmer wünschen sich eine sichere Arbeitsstelle und damit eine sichere Zukunft. Zeig deinen Mitarbeitern, dass du dir Gedanken gemacht hast und mit einer solchen Situation umgehen kannst.

Wie du das am besten machst, findest du in diesem Artikel: Krisenmanagement – Mitarbeiter in Krisenzeiten motivieren

16. People Management & New Leadership

Definieren lässt sich People Management als das Gegenteil einer autoritären Führung, die nur auf Management und Kontrolle beruht. Und zwar beschreibt es die Fähigkeit, Mitarbeiter durch Empathie, Stärkenförderung, Motivation und Verständnis zu leiten.

New Leadership bedeutet, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Und zwar gemeinsam mit den Angestellten und nicht nur die Führungsebene unter sich. Erfolge und Misserfolge werden als Team gefeiert und verarbeitet.

17. Purpose

Auch bei Remote Work, wenn die Mitarbeiter sich nicht gegenseitig motivieren können, ist es wichtig, deinen Angestellten einen Grund zum Arbeiten zu geben. Und wenn er es nicht mit seiner eigene Motivation schafft, oder mit Belohnungen, dann vielleicht mit einem Ziel.

Wenn die Arbeit einen Sinn verfolgt, strengen sich die Mitarbeiter mehr an und engagieren sich. Dann stehen sie hinter der Idee und setzen sich persönlich dafür ein, das Ziel umzusetzen.

Visionen und Ideen sind das beste Mittel, Begeisterung zu schaffen.

18. Nachhaltigkeit

Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist schon seit einigen Jahren ein Thema, das vor allem bei den jüngeren Generationen die Aufmerksamkeit weckt. Mit Green HR wird versucht, dieses Thema auch in das Personalmanagement zu integrieren.

Durch die Digitalisierung ist der erste Schritt schon getan: Die Einsparung von Papier. Aber auch ein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel für deine Angestellten oder Versorgung mit Getränken und Essen bei der Arbeit gehören dazu.

19. Skills-based Hiring

Bei der Suche nach neuen Angestellten kannst du bestimmte Anforderungen an deine neuen Mitarbeiter festlegen. Das können Noten, der Abschluss oder Referenzen sein. Aber dadurch werden oft Kandidaten ausgeschlossen, die vielleicht nicht an einer bestimmten Uni studiert haben, oder keine besonderen Auszeichnungen haben. Sie wären aber vielleicht trotzdem perfekt für die Stelle geeignet.

Deshalb wird beim Skills-based Hiring nach Kompetenzen gesucht, die der Bewerber hat. Solche Kompetenzen können Hard Skills sein, wie beispielsweise eine besonders gute Kenntnis über Technik oder bestimmte Computerprogramme. Aber auch Soft Skills sind wichtig bei der Einstellung neuer Mitarbeiter. Ist der Bewerber teamfähig? Kann er Probleme lösen?

Der Vorteil dabei: Es kann nach bestimmten Kompetenzen gesucht werden, die für die Stelle und die Zusammenarbeit in euerer Unternehmenskultur von Bedeutung sind. Der Kandidat eignet sich vielleicht besser für die Stelle als ein anderer Bewerber mit einem 1,0-Abschluss.

20. Personalisierung von Arbeit und Belohnungen

Heutzutage hat jeder Arbeitnehmer individuelle Bedürfnisse. Der eine arbeitet nur noch im Homeoffice, der andere Teilzeit, jeder arbeitet an einem anderen Projekt. Deshalb sollte auch die Arbeit angepasst werden – an jeden einzelnen Mitarbeiter. Und du kannst auch personalisierte Belohnungen und Gehälter festsetzen, um deine Angestellten bei Laune zu halten und weiterhin zu motivieren.

Plätze 21 bis 35

21. Kandidatenzentrierung

22. Karriereseiten

23. Talent Pools

24. Active Sourcing

25. Gig Economy

26. Big Data

27. Fluid Workflow, Contract Workers

28. Authentizität

29. Mitarbeiterbindung

30. Stellenanzeigen werden Landingpages

31. Analytic Tools

32. Performance Recruiting

33. Chatbots

34. Text Message Recruiting

35. Influencer Recruiting

Fazit

Während der Corona-Krise mussten einige Änderungen im alltäglichen Leben sowie in der Arbeitswelt schnellstens vorgenommen werden. Nach dieser Zeit besteht die Herausforderung darin, das umzusetzen, was du gelernt hast.

Das ist 2021 besonders wichtig: Neue hybride Arbeitsmodelle, Remote Work und Digitalisierung sollen keine Übergangslösung sein. Jetzt besteht die Chance, die Arbeitswelt ein Stück zu verändern und einen Schritt Richtung Zukunft zu gehen.

Veröffentlicht am 09.12.2020, aktualisiert am 16.08.2021

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