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Lea Pietsch

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Recruiting-Trends 2022: Das sind die Wichtigsten

Auch in 2021 wurde die Arbeitswelt von dem Verlauf der Pandemie geprägt. Homeoffice und Video-Calls sind mittlerweile in vielen Unternehmen Normalität. Dass die Digitalisierung auch in diesem Jahr wieder ganz oben auf der Liste der Trends steht, ist zwar einerseits nicht überraschend, aber andererseits auch ein leidiges Thema bei manchen.

Mittlerweile haben wir uns an das „New Normal” gewöhnt, aber auch für 2022 steht das Thema Homeoffice und Hybride Arbeitsmodelle an oberster Stelle, denn viele Arbeitnehmer:innen möchten auch in Zukunft die Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes beibehalten.


Eine Übersicht

Inhalt

Die Grundlage: Was wurde analysiert?

Für die Übersicht der Recruiting-Trends 2022 haben wir 30 Artikel, Blogbeiträge und Studien aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum analysiert. Die Blogbeiträge stammen aus privaten und unternehmensgeführten Blogs, die thematisch in der Personalbranche angesiedelt sind. Zusätzlich wurden Artikel bewertet, die in Fachmagazinen erschienen sind.

Um dabei möglichst verschiedene Blickwinkel zu erhalten, wurden Artikel und Beiträge aus Magazinen zum Thema Digitalisierung bewertet sowie Beiträge von Unternehmen, die Softwarelösungen für die Personalbranche anbieten.

Bei der Auswahl der Artikel wurde darauf geachtet, dass sie auch die Perspektive der Arbeitnehmer:innen betrachten, da Personaler:innen ihre Methoden an deren Wünschen und Bedürfnissen orientieren müssen.

Nach der Analyse haben wir die Trends entsprechend der Häufigkeit ihrer Nennung sortiert. Die 20 Trends, die am häufigsten genannt wurden, haben wir uns genauer angeschaut und die verbleibenden 15 für dich zur Übersicht aufgelistet und erklärt.

So kannst du dich einlesen in die Ausgangssituation und die Problemstellung der einzelnen Akteure in der Personalbranche, genauso wie ihre jeweiligen Lösungsansätze – die Recruiting-Trends für 2022.

TOP 10

1. Remote Work und hybride Arbeitsmodelle

Letztes Jahr bereits auf Platz 1 der Trends steht Homeoffice nach zwei Pandemiejahren erneut ganz oben auf der Liste. Durch Corona wurde die Arbeit von Zuhause in den vergangenen beiden Jahren zu einem essenziellen Bestandteil des täglichen Arbeitslebens. Und mittlerweile wollen viele Arbeitnehmer:innen gar nicht mehr zurück ins Büro – zumindest nicht täglich.

Hybride Arbeitsmodelle erlauben durch die Verbindung der Arbeit im Büro mit dem Homeoffice oder der Arbeit aus dem Ausland mehr Flexibilität.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil: Durch hybride Arbeitsmodelle kann die Work-Life-Balance verbessert werden. Die Mitarbeiter:innen sind entspannter und weniger gestresst – dies führt dazu, dass sie produktiver arbeiten.

Du fragst dich, welche Regelungen es beim Homeoffice gibt? Erfahre es jetzt hier.

2. Coaching

Coaching kennst du vielleicht schon als ein effektives Instrument in der Personalentwicklung zur Förderung und Beratung von Mitarbeiter:innen. Es handelt sich um eine fach- und personenbezogene Betreuung durch einen „Coach”.

Auch dieser Trend wird durch die neuen, von der Coronapandemie geschaffenen Umstände bedingt. Er gewinnt immer mehr an Bedeutung, da deine Mitarbeiter:innen nun mit Herausforderungen konfrontiert werden, denen sie sich zuvor noch nicht stellen mussten.

Deine Mitarbeiter:innen in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung zu unterstützten, hat für dein Unternemen viele Vorteile: Es steigert beispielsweise die Mitarbeiterzufriedenheit, die Motivation und Leistung deiner Mitarbeiter:innen und hilft dabei, sie langfristig an dein Unternehmen zu binden.

Coaching erfolgreich einsetzen – aber wie?

3. Diversity, Equality & Inclusion

Letztes Jahr auf Platz 11 der Trends sind die Themen Diversity, Equality und Inclusion für 2022 auf Platz 3 geklettert – ein beachtlicher Sprung.

Diversity Recruiting und auch Diversity Management sind Begriffe in der Arbeitswelt, die immer wichtiger werden. Hierzu zählt etwa die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sowie die Vielfalt an unterschiedlichen Menschen in einem Unternehmen – nach der im Diversity Recruiting gezielt gesucht wird.

Der Fokus auf Diversity hat für dich als Arbeitgeber:in viele Vorteile: Deine Belegschaft hat ein breites Spektrum an Skills und deine Arbeitgebermarke wird nach außen hin gestärkt. Außerdem kommt es in deinem Team zu einer besseren Problemlösung, da Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit unterschiedlichen Erfahrungen und Sprachen Herausforderungen – wie sie zurzeit etwa durch die Coronapandemie entstehen – aus ganz eigenen Blickwinkeln betrachten und so in Zusammenarbeit schneller meistern können.

Diversity Recruiting ist mit viel Aufwand verbunden und lohnt sich nicht? Falsch! Hier findest du Tipps, wie du dein Recruiting effektiv divers gestalten und von dieser Diversität profitieren kannst.

4. Mental Health & Mitarbeitendenwohlbefinden

Homeoffice bringt nicht nur Vorteile. Nein, es gibt auch eine Kehrseite. Die Arbeitnehmer:innen können sich nicht mal eben auf eine Kaffeepause treffen oder sich in der Mittagspause mit ihren Kolleg:innen austauschen. Dadurch fehlen wichtige soziale Kontakte und die Gefahr besteht, dass die Mitarbeiter:innen vereinsamen.

Ein anderes Problem, mit dem Arbeitnehmer:innen sich oft auseinandersetzen müssen, ist Stress. Zu viel Arbeit und zu wenig Zeit wirken sich oft negativ auf die Arbeitnehmer:innen aus – körperlich und auch geistig. Im schlimmsten Fall folgt sogar ein Burn-out.

Außerdem hat die Angst vor Entlassungen und Kurzarbeit die Arbeitnehmer:innen im letzten Jahr sehr verunsichert.

Es ist wichtig, dass sich dein Unternehmen auch um die Work-Life-Balance der Arbeitnehmer:innen kümmert – dass sie entspannt und ausgeruht zur Arbeit gehen und dadurch am Ende produktiver sind. So werden Ansätze aus der HR-Abteilung, die Mental Health betrachten immer wichtiger. Ein Beispiel? Eine Umfrage im gesamten Team bei Workwise hat dazu geführt, die Bedürfnisse im Team erst einmal besser zu verstehen. Nun kann mit verschiedenen Schritten und Methoden die ersten Probleme angegangen werden.

5. Mitarbeiterbindung

Letzes Jahr nur auf Platz 29 der Recruiting Trends gewinnt Mitarbeiterbindung dieses Jahr stark an Bedeutung hinzu. Hierbei geht es darum, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter:innen durch verschiedene Maßnahmen an dein Unternehmen zu binden und dadurch so lange wie möglich bei dir halten zu können.

Die Mitarbeiterbindung setzt schon beim Bewerbungsprozess an und ist ein effektives Instrument, um gute Mitarbeiter:innen langfristig behalten und dadurch Zeit und Kosten sparen zu können. Bei immer stärkeren Herausforderungen im Recruiting ist es 2022 essenziell, gute Fachkräfte und Teammitglieder im Unternehmen zu halten.

Du weißt nicht, wie du es schaffst, deine Mitarbeiter:innen an dein Unternehmen zu binden? Dann schau die an, welche Maßnahmen du in der Mitarbeiterbindung einsetzen kannst.

6. Entwicklung von Führungskräften & Upskilling

Durch das Corona-Virus mussten sich viele Arbeitnehmer:innen und Führungskräfte plötzlich an andere Arbeitsweisen gewöhnen – damit müssen deine Mitarbeiter:innen erstmal klarkommen. Weiterbildungen können dabei einen großen Unterschied machen.

Durch Upskilling – vor allem im Hinblick auf neue Technologien – kannst du sicherstellen, dass sich deine Mitarbeiter:innen von solchen Veränderungen nicht aufhalten lassen, sondern sie sogar als Chance sehen, um effektiver zu arbeiten.

Du möchtest mehr über Leadership Development in schnell wachsenden Unternehmen erfahren? In diesem Interview erhältst du spannenden und praktische Einblicke in die Befähigung von Führungskräften.

7. Employer Branding

Als Unternehmen solltest du dich als attraktive:r Arbeitgeber:in präsentieren, um die Anzahl der Bewerbungen zu vergrößern und die Bewerber:innen zu überzeugen. Und genau das macht Employer Branding so spannend. Denn dabei schaffst du eine attraktive Arbeitgebermarke, planst passende Aktivitäten und verbesserst damit dein Unternehmensimage.

Für die besten Ergebnisse solltest du das Employer Branding genau an deine Zielgruppe anpassen

8. Digitalisierung im Recruiting-Prozess

Auch dieser Trend wurde maßgeblich durch die Veränderungen der letzten beiden Jahre gestärkt. Denn alles – vom Vorstellungsgespräch übers Onboarding bis zur täglichen Arbeit mit Meetings und Mittagspausen – war nicht mehr möglich wie bisher.

Gespräche über Video sollen jetzt Standard werden, genauso wie digitale Assessment Center und ein globales Bewerbermanagementsystem.

Online Onboarding funktioniert nicht? Doch. Hier findest du Tipps, wie du deine neuen Mitarbeiter:innen im Homeoffice einarbeiten kannst.

Digitale Prozesse sind weniger fehleranfällig und funktionieren meistens schneller. Termine und Dokumente können innerhalb kürzester Zeit geteilt und sogar gemeinsam übers Internet bearbeitet werden.

Digitalisierung kann deine Prozesse automatisieren, dadurch Zeit und Kosten sparen und letztlich entscheidend darüber sein, ob du die passenden Teammitglieder findest und einstellst.

9. Automatisierung und KI

Durch künstliche Intelligenz kann das Recruiting deutlich vereinfacht werden. Es kann dir dabei helfen, effizienter und kostengünstiger zu arbeiten. Dabei geht es um bestimmte Systeme, die beispielsweise bei der Vorauswahl der Bewerber:innen helfen können.

Die Recruiting-Software kann bestimmte Skills der Bewerber:innen auslesen und feststellen, ob die Person sich für die Stelle eignet oder nicht. Sie kann dann die Daten in einen Talent Pool aufnehmen und überprüfen, ob sich der Bewerber oder die Bewerberin für andere angebotene Stellen geeignet ist. Außerdem können auch automatisch Termine für Bewerbungsgespräche organisiert werden.

Das sind Aufgaben, die dann nicht mehr vom den Recruiter:innen selbst ausgeführt werden müssen. Diese können sich dann voll und ganz auf die übrigen Aufgaben fokussieren.

Wofür brauche ich eine Recruiting-Software?

10. Data-Driven Recruiting

Unter dem Begriff Data-Driven Recruiting werden Recruiting-Prozesse verstanden, die von Daten, Zahlen und Fakten bestimmt werden. Statt deinem Bauchgefühl zu folgen und so eine Entscheidung zu treffen, schaust du also bei eher auf die Fakten auf dem Papier. Es handelt sich also um eine zielgerichtete und datengesteuerte Weise, Recruiting-Entscheidungen zu treffen und den Recruiting-Prozess zu gestalten.

Du kannst beispielsweise mit einem Bewerberscore schnell Kandidat:innen finden, die zu deinen festgelegten Anforderungen passen. Dabei werden bei Workwise die Angaben in der Bewerbung mit dem Jobangebot verglichen und durch eine einfache Farbkodierung kategorisiert. Wie der Bewerberscore bei Workwise funktioniert, erfährst du hier.

Data-Driven Recruiting hat für dein Unternehmen viele verschiedene Vorteile. Du kannst dein Recruiting-Budget beispielsweise besser planen und erhältst für dieses Budget im besten Fall eine größere Anzahl an qualifizierten Bewerber:innen. Außerdem kannst du deine Recruiting-Kanäle gezielt anpassen und anhand deiner Prozesse optimieren.

Plätze 11 bis 20

11. Individualisierung/Personalisierung von Arbeit und Belohnungen

Alle Arbeitnehmer:innen haben individuelle Bedürfnisse. Einige arbeiten nur noch im Homeoffice, andere in Teilzeit, jede:r arbeitet an einem anderen Projekt. Deshalb sollte auch das Arbeitsumfeld an jede:n einzelne:n Mitarbeiter:in angepasst werden. Und du kannst auch personalisierte Belohnungen und Gehälter festsetzen, um deine Angestellten bei Laune zu halten und weiterhin zu motivieren.

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Hier findest du Tipps, wie du Mitarbeiter-Benefits und Gehaltsextras effektiv einsetzen kannst.

12. Mehrgenerationen Workforce

Laut einer Umfrage sind Unternehmen erfolgreicher, wenn mehrere verschiedenen Generationen zusammenarbeiten. Gen Z, die Millennials, Gen X aber auch die Baby Boomers wurden schon mehrfach und von allen Seiten analysiert. Was können sie, was möchten sie und wo findest du sie? Jede Generation hat ihre Bedürfnisse, Stärken und Schwächen. Trotzdem solltest du nicht in Schubladen denken: Jeder Mensch ist einzigartig.

Eine sinnvolle Herangehensweise: Alle diese Generationen zusammenzubringen und dir so ein Team zusammenzustellen, welches alle Stärken vereint und sich gegenseitig ergänzt. Schließe niemanden aus, nur weil er aus einer bestimmten Generation kommt. Nutze die Möglichkeit und lass deine Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Generationen sich gegenseitig unterstützen und weiterbilden.

Beim Recruiting und Einstellen von Mitarbeiter:innen ist es außerdem gesetzlich geregelt, dass nicht aufgrund von Alter unterschieden werden darf.

13. Recruitment Analytics

Recruitment Analytics bezeichnet die Optimierung des Recruiting-Prozesses, indem Daten aus dem Personalwesen analysiert werden. Dadurch kannst du Recruiting-Entscheidungen fundiert und datengestützt treffen und hast handfeste Informationen, mit denen du im Zweifelsfall argumentieren kannst.

Du hast außerdem die Möglichkeit, mit Recruitment Analytics viele Fragen zu beantworten, auf die ohne die Analyse der notwendigen Daten wohl keine Antwort zu finden gewesen wäre. So kannst du deinen Recruiting-Prozess gezielt optimieren.

Mehr über Recruitment Analytics erfahren

14. Unternehmenskultur

Der Begriff Unternehmenskultur stammt aus der Organisationsentwicklung und beschreibt die Entwicklung von gemeinsamen Werten und Einstellungen im Unternehmen.

Eine „gute”, positive Unternehmenskultur, in der deine Mitarbeiter:innen sich wohlfühlen und mit der sie sich identifizieren, ist im ganzen Unternehmen erlebbar Deine Mitarbeiter:innen fühlen sich wertgeschätzt, deine Kunden werden von zufriedenen Teammitgliedern gut betreut.

15. Feedbackkultur und transparente Kommunikation

Unter dem Begriff Feedbackkultur wird die Etablierung einer Umgangsweise im Unternehmen verstanden, in der wechselseitiges Vertrauen das A und O ist. Deine Mitarbeiter:innen geben sich gegenseitig hierarchie- und funktionsübergreifend Feedback zu ihrer Leistung und ihrem Verhalten. Dafür ist es essenziell, dass in deinem Unternehmen nicht nur eine große Vertrauensbasis vorhanden ist, sondern auch eine transparente und freundliche Kommunikation gepflegt wird.

Das Ziel einer Feedbackkultur ist eine uneingeschränkte und offene Kommunikation über Hierarchie, Funktionen und Bereiche hinweg. So können deine Mitarbeiter:innen Herausforderungen selbstbewusster angehen, Fehler früher erkennen und grundsätzlich erfolgreicher zusammenarbeiten.

16. Change Management

Beim Change Management werden Veränderungsprozesse in deinem Unternehmen planvoll von einem Ausgangszustand zu einem Zielzustand hin gemanaged. Dabei ist das Ziel, aktiv und wirkungsvoll in die Anpassungsprozesse einzugreifen. Dafür werden verschiedene Methoden, Konzepte und Instrumente gezielt eingesetzt und die Einzelschritte strategisch klug geplant.

Durch die Coronapandemie haben sich im Recruiting und in den Abläufen deines Unternehmens viele Dinge geändert: Mitarbeiter:innen arbeiten vermehrt aus dem Homeoffice, Vorstellungsgespräche oder sogar ganze Probetage finden online statt. Hier kommt das Change Management zum Einsatz, um die Anpassung an die neuen Situationen und Gegebenheiten möglichst schnell und effektiv vollziehen zu können.

17. Reboarding

Das Reboarding bezeichnet das erneute Onboarding von Mitarbeiter:innen, die entweder in Kurzarbeit waren oder eine längere Zeit aus dem Homeoffice gearbeitet haben – beides Phänomene, die zu Coronazeiten vermehrt auftreten.

Bei dem Reboarding geht es darum, die Mitarbeiter:innen nach der Rückkehr ins Büro erneut an die dortigen, gegebenenfalls geänderten Abläufe zu gewöhnen. Auch nach einer längeren Krankheit oder nach einer Elternzeit ist es sinnvoll, die Mitarbeiter:innen durch ein Reborading schnell wieder einzuarbeiten.

18. Employee Experience

Beschreibt alle Wahrnehmungen, Erfahrungen und Emotionen, die ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin während dem Angestelltenverhältnis zu deinem Unternehmen hat. Die allgemeine und interne Kommunikation, das Onboarding und die Mitarbeiterbindung sind Teil davon.

Ein zufriedenes Team hat so einige Vorteile für dich: Mitarbeiter:innen arbeiten produktiver, sind dem Unternehmen gegenüber loyal und bringen sich mehr ein.

32% der arbeitenden Millennials würden in den nächsten zwei Jahren den Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin wechseln. Ganze 63% in den nächsten fünf Jahren. Nur 37% würden noch in mehr als fünf Jahren im aktuellen Unternehmen arbeiten wollen. Finde heraus, wie du dem durch konkrete Maßnahmen der Mitarbeiterbindung entgegenwirken kannst.

19. Agile Methoden

Agile Methoden bezeichnen Werkzeuge, mit denen Projekte und Teams nach agilen Prinzipien strukturiert und organisiert werden. Nehmen wir uns das Projektmanagement als Beispiel: Bei dem klassischen Projektmanagement sind die Anforderungen zu Beginn klar, die Änderungen dieser Anforderungen im Projektverlauf sind schwer umzusetzen und der Kunde sieht nur das Endergebnis. Bei Projektmanagement nach agilen Methoden sind die Anforderungen zu Beginn unscharf und werden erst noch gemeinsam exploriert, die Änderungen dieser Anforderungen werden in den Projektverlauf eingeplant und der Kunde bewertet auch Zwischenergebnisse.

So ist es möglich, die Prozesse in einem Projekt oder im Recruiting flexibel zu gestalten, sodass du bei geänderten Anforderungen oder anderen Voraussetzungen gut und zeitnah reagieren kannst. Denn um mit neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt umgehen zu können, zu denen Corona-Pandemie eindeutig zählt, brauchst du eine HR-Strategie, die ausgesprochen flexibel ist und ein hohes Maß an agiler Anpassungsfähigkeit beinhaltet.

20. Nachhaltigkeit

Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist schon seit einigen Jahren ein Thema, das vor allem bei den jüngeren Generationen die Aufmerksamkeit weckt. Mit Green HR wird versucht, dieses Thema auch in das Personalmanagement zu integrieren.

Durch Online-Recruiting ist der erste Schritt schon getan: Die Einsparung von Papier. Aber auch ein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel für deine Angestellten oder die Versorgung mit nachhaltigem Essen bei der Arbeit gehören dazu.

Du fragst dich, wie und weshalb du ökologisch wirtschaften solltest? In unserem Artikel zur Road to Klimaneutralität erfährst du, welche Rolle klimaneutrale Unternehmen spielen.

Plätze 21 bis 35

21. Purpose

22. Candidate Experience

23. Big Data

24. Talent Pools

25. Candidate Relationship Management

26. Green Recruiting

27. Social Media Recruiting

28. Internal Recruiting

29. Skill-based Hiring

30. Authentizität

31. Design-thinking Methods

32. Kandidatenzentrierung

33. Alumninetzwerk aufbauen

34. Proactive Recruiting

35. Szenario Planning

Fazit

Während der Corona-Krise mussten einige Änderungen im alltäglichen Leben sowie in der Arbeitswelt schnellstens vorgenommen werden. Während und nach dieser Zeit besteht die Herausforderung darin, das umzusetzen, was du gelernt hast.

Das ist 2022 besonders wichtig: Neue hybride Arbeitsmodelle, Remote Work und Coaching sollen keine Übergangslösung sein. Jetzt besteht die Chance, die Arbeitswelt ein Stück zu verändern und einen Schritt Richtung Zukunft zu gehen.

Bestimme dabei als Recruitingverantwortliche:r aktiv deine eigene Rolle dabei mit. Finde dazu selbst heraus, worin deine Stärken liegen – was ist dein Steckenpferd? Die Digitalisierung, Vernetzung, Weiterbildung oder doch Strategie? Welcher Recruiter-Typ bist du?

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Janina Riebesell

Janina Riebesell

Content Marketing Managerin

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Veröffentlicht am 07.05.2021, aktualisiert am 30.09.2022

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