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Lea Pietsch

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Mitarbeiterführung – Definition, Methoden & Entwicklung [inkl. 8 Tipps]

Die Mitarbeiterführung und -entwicklung ist – je nach Person – eine der wichtigsten alltäglichen Aufgaben von Führungskräften. Wie du diese Herausforderung als Führungskraft meisterst und dein Team anleitest, trägt maßgeblich zur Erreichung der Unternehmensziele und zum Erfolg des Unternehmens bei.

In diesem Artikel erfährst du, was die Mitarbeiterführung ist, welche Methoden du zur Hand hast und was du beachten musst, um sie erfolgreich umsetzen zu können. Außerdem erhältst du 8 wertvolle Tipps, um dein Team als Führungskraft möglichst effektiv und motivierend anzuleiten.

Inhalt

Mitarbeiterführung Definition – Was ist das überhaupt?

Unter dem Begriff Mitarbeiterführung wird die gezielte Steuerung und Einflussnahme von Führungskräften auf das Verhalten von einzelnen oder einer Gruppe von Mitarbeiter:innen zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels verstanden.

Denn ein wichtiger Aspekt der täglichen Arbeit von Personen in Führungspositionen ist es, ihren Mitarbeiter:innen unterstützend zur Seite zu stehen, Fragen zu beantworten und konstruktives Feedback zu geben. Dies hilft den Mitarbeiter:innen in ihrer persönlichen Weiterbildung und ist auch für den Erfolg des Unternehmens von Vorteil.

Mitarbeiterführung kann dabei auf zwei Ebenen erfolgen, die ineinandergreifen und sich gegenseitig beeinflussen:

  1. Indirekte Mitarbeiterführung: Sie umfasst alle übergeordneten Rahmenbedingungen der Mitarbeiterführung in einem Unternehmen. Es werden dafür Kriterien und Leitlinien (z.B. Führungskriterien, Führungsstile, Beurteilungs- und Beförderungsrichtlinien) geschaffen.
  2. Direkte Mitarbeiterführung: Hierbei geht es um die konkrete, situative und individuelle Umsetzung der Mitarbeiterführung durch die Führungskräfte. Es stehen insbesondere die Themen Mitarbeitermotivation, Inspiration, Kommunikation, Evaluation, Kritik und Lob im Mittelpunkt.

Ziele der modernen Mitarbeiterführung

Die Mitarbeiterführung hat verschiedene Ziele, die von Führungskräften verfolgt werden sollten – eine Herausforderung, der nicht alle Personen in Führungspositionen gewachsen sind. Denn häufig gelangen Personen in Führungspositionen, weil es der nächste Schritt auf der Karriereleiter ist, nicht aber, weil sie dafür besonders gut geeignet sind.

So hängen zum Beispiel die Anzahl der Ausfalltage und Fehlzeiten zum Teil mit der Führungskraft zusammen. Laut dem Fehlzeiten-Report 2020 stellt die Krankenkasse AOK fest: „Beschäftigte, die sich von ihrer Führungskraft gerecht behandelt fühlen, weisen weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten auf.“ In diesem Interview teilt Lukas, Gründer und CEO von Leadery, seine Erkenntnisse zum Thema Leadership Development.

Die Mitarbeiterführung ist grundsätzlich nach diesen Zielen ausgerichtet:

  • Motivation: Die Mitarbeiter:innen haben Spaß und werden von ihren Führungskräften motiviert.
  • Produktivität: Die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter:innen wird vorangetrieben, wodurch auch ihre Produktivität gesteigert werden kann.
  • Unternehmenserfolg: Es wird effektiv auf die Unternehmensziele hingearbeitet, indem überprüft wird, ob die Ziele der Mitarbeiter:innen erreicht werden – und wenn sie nicht erreicht werden, woran es liegt.
  • Positives Arbeitsklima: Die Unterstützung führt zu mehr Loyalität gegenüber dem Unternehmen – dies wirkt sich auch positiv auf die Mitarbeiterbindung aus und du hast länger etwas von deinen Mitarbeiter:innen.

Tipp: Als Recruiting- und Fachkräftemangel-Lösung für unsere Kund:innen wissen wir bei Workwise, vor welchen großen Herausforderungen viele Unternehmen stehen, wenn es darum geht, ihre offenen Stellen zu besetzen. Deshalb übernehmen wir mit unserem Recruiting-Service die Vermarktung deiner Jobangebote und unterstützen dich im gesamten Prozess bis hin zur Einstellung der passenden Kandidat:innen.

Damit die Ziele in der Mitarbeiterführung erreicht werden können, müssen die Führungskräfte über verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen verfügen. Dazu zählt sowohl ein branchenspezifisches Fachwissen als auch ausgeprägte soziale Kompetenzen, um eine Beziehung zu den eigenen Teammitgliedern aufbauen zu können.

Und natürlich sind auch unternehmensinterne Informationen relevant, denn du als Führungskraft stellst die Verbindung zur Unternehmensführung und den Unternehmenszielen dar.

Finde jetzt heraus, welche Eigenschaften eine gute Führungskraft besitzen muss, um ihr Team möglichst effektiv führen zu können.

Mitarbeiterführung: 5 Methoden mit denen dich HR unterstützen kann

Es gibt verschiedene Methoden, um die Mitarbeiterführung erfolgreich in deinem Unternehmen umsetzen zu können. Neben der Weiterbildung in der Mitarbeiterführung und der Kommunikation mit deinen Mitarbeiter:innen ist insbesondere die Unterstützung von Seiten des HR notwendig.

Denn Unternehmen, die ein ernsthaftes Interesse an guter Mitarbeiterführung haben, verankern diese zentral in ihrer Unternehmenskultur, welche maßgeblich von der Abteilung Human Resources beeinflusst wird und zum Beispiel durch Führungskräfteentwicklungsmethodiken gesteuert werden kann.

Gerade Themenfelder wie Globalisierung, Digitalisierung und Diversity stellen Führungskräfte heutzutage häufig vor völlig neue Herausforderungen. HR unterstützt dabei Personen in Führungspositionen und etabliert die Mitarbeiterführung als Teil der Unternehmenskultur.

Mit diesen 5 Tipps sollte die HR-Abteilung ihre Führungskräfte bei der Mitarbeiterführung unterstützen:

  • Weiterbildung in der Mitarbeiterführung: Es ist wichtig, die Führungskräfte stets zu schulen. Dafür kann ganz bewusst Expertise von außen ins Unternehmen geholt werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Coaching nicht quer zur Unternehmenskultur steht, sondern beide Aspekte sich ergänzen.
  • Führungskräfte im Alltag begleiten: Es sollte ein direkter Kontakt zu und ein Austausch mit den Führungskräften gesucht und gepflegt werden. So können Problemstellen bei der Mitarbeiterführung identifiziert werden. Dieser Kontakt kann beispielsweise durch einen regelmäßigen Führungskräfte-Lunch gehalten werden.
  • Etablierung von Feedback- und Entwicklungsprozessen: Ein:e HR-Manager:in hat die Aufgabe, die Feedback-Prozesse zu etablieren sowie die Feedback-Kultur festzulegen. Dadurch wird auch die Ebene der indirekten Mitarbeiterführung gestärkt.
  • Durchführung von Mitarbeiterbefragungen: Eine gute Möglichkeit, um den Erfolg der Mitarbeiterführung aus Sicht der Mitarbeiter:innen abzuschätzen und gegebenenfalls Problemstellen zu identifizieren, ist die Mitarbeiterbefragung. Sie kann auch wertvolle Informationen dazu liefern, ob sich die Mitarbeiterführung im Unternehmen in die richtige Richtung bewegt. Ist dies nicht der Fall, dann sollte gegengesteuert werden.
  • Interne Klärung von Problemen: Wurden Probleme bezüglich der Mitarbeiterführung im Unternehmen identifiziert, dann muss eine schnelle und konkrete Lösung her. Wünschen sich beispielsweise bestimmte Führungskräfte Fortbildungen? Oder sind einige Mitarbeiter:innen unzufrieden mit ihren Führungskräften? Warum?

Kennzahlen, die du als Indikatoren für den Erfolg der Mitarbeiterführung beachten kannst, sind unter anderem die Fluktuationsrate, die Homeoffice vs. Vor-Ort-Arbeitenden-Rate, Zielerreichungswerte und die Anzahl an Beförderungen. Diese solltest du natürlich qualitativ bewerten und interpretieren. Was ist eine „gute“ Fluktuationsrate? Sind viele Beförderungen ein Indikator für effektive Arbeitsleistung oder werden Erfolge und das Erreichen von Zielen nicht stark genug hinterfragt?

Mithilfe der Analyse von Daten kannst du den Erfolg der Maßnahmen im HR abschätzen. Finde jetzt heraus, was du bei HR Controlling und People Analytics beachten musst.

Kommunikation bei der Mitarbeiterführung

Besonders für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung ist die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen entscheidend. Es ist wichtig, dass positive zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut werden, um einen direkten Austausch und offene Gespräche zu ermöglichen. Dies wird auch Beziehungsarbeit genannt.

Als Führungskraft kannst du so leichter die Stärken und Ziele deiner Mitarbeiter:innen identifizieren und sie fördern – wodurch auch ihre Motivation steigt. Zudem können auch Mitarbeiter:innen bei einer guten Beziehung zu ihrer Führungskraft Probleme und Konflikte leichter ansprechen, da sie sich wohler fühlen und keine Angst vor negativen Konsequenzen haben.

Insbesondere Mitarbeitergespräche und Team-Events bieten einen guten Rahmen für den Aufbau und die Pflege dieser Beziehungen. Aber natürlich sind auch unverbindliche und lockere Gespräche zwischendurch eine Möglichkeit, Beziehungen zu pflegen und Vertrauen im Unternehmen aufzubauen.

Bei offiziellen Mitarbeitergesprächen kannst du als Führungskraft beispielsweise diese Fragen stellen:

  • Wie kommst du mit deinen Zielen voran?
  • Was behindert dich bei der Erreichung deiner Ziele? Und wie löst du das Hindernis auf?
  • Was frustriert oder ärgert dich gerade? Und warum?
  • Was können andere (auch ich) tun, um dich zu unterstützen?
  • Blockiert dich jemand? Warum? Wie könnten wir diese Situation verbessern?
  • Was ist dir an deiner aktuellen Rolle unklar? Welche Fragen kommen dir zu deiner Rolle in den Kopf?
  • Wie würdest du die aktuelle Unternehmensstrategie in eigenen Worten beschreiben? Wie hängt deine Arbeit mit dieser Strategie zusammen?
Erfahre jetzt von unseren Gründer Jannik, worauf bei den Führungskräften von Workwise Wert gelegt wird und was ein Headsup ist.

8 Tipps für eine optimale Mitarbeiterführung und -entwicklung

Die Mitarbeiterführung und -entwicklung hat auch auf das Employer Branding positive Auswirkungen, denn ein guter Ruf als Arbeitgeber:in macht sich sowohl im Recruiting als auch bei der Mitarbeiterbindung langfristig bezahlt.

1. Lege Wert auf konstruktives Feedback

Eine Feedback-Kultur sowie konstruktives Feedback sind für die Mitarbeiterführung essentiell. Schaffe daher die Möglichkeit für regelmäßiges und offenes Feedback – in beide Richtungen.

Dazu gehören sowohl Feedback-Gespräche als auch die Möglichkeit, dass Mitarbeiter:innen sich bei Fragen zu den eigenen Leistungen, Zielen oder Aufgaben immer an dich wenden können. Denn zu arbeiten, ohne durch Feedback zu erfahren oder zu hinterfragen, ob die Aufgaben sinnvoll ausgeführt wurden und die richtigen Ziele erreicht werden oder bei welchen Aspekten noch Nachholbedarf ist, kann ganz schön demotivierend sein.

Mithilfe einer Leistungsbeurteilung kannst du deinen Mitarbeiter:innen konstruktives Feedback geben, sodass du sie nicht nur führst, sondern sie sich auch weiterentwickeln können.

2. Übe nicht zu viel Kontrolle aus – aber auch nicht zu wenig

Manche Führungskräfte wollen stets über alles Bescheid wissen und kontrollieren auch die kleinsten Aufgaben. Dadurch wird jedoch jegliches freie und kreative Denken bereits im Keim erstickt. Die Mitarbeiter:innen verlieren in Folge dessen ihre Motivation und Eigeninitiative – und auch die Qualität ihrer Leistungen nimmt ab.

Stattdessen solltest du deinen Mitarbeiter:innen zeigen, dass du ihnen vertraust, indem du ihre Eigeninitiative förderst und Freiräume zulässt. Lass sie neue, kreative Ideen entwickeln und – wenn möglich – auch mal Fehler machen, denn dadurch lernen sie, eigenständig und unabhängig zu arbeiten. Langfristig zahlt sich das für dein Unternehmen aus.

Aber auch das Thema situatives Führen ist wichtig, denn je nachdem an welchem Punkt du dich mit deinem Teammitglied befindest, kann es durchaus sinnvoll sein, noch genaue Kontrolle auszuüben. Je weiter sich dann das beidseitige Vertrauen entwickelt und je erfahrener dein Teammitglied ist, desto weniger solltest du es kontrollieren.

Das kann sogar je nach Thema unterschiedlich sein. Stell dir vor: Dein Teammitglied übernimmt eine Aufgabe, die vorher jemand anderes gemacht hat, zum allerersten Mal. Es kann sehr sinnvoll sein, in diesem Fall eine genaue Übergabe zu machen, die Prozesse exakt gleich auszuführen und die ersten Ergebnisse zu kontrollieren. So kann sich dein Teammitglied weiterentwickeln und lernen. Wenn er oder sie die Aufgabe dann sicher selbst ausführen kann, kann die Person Verantwortung übernehmen und den Prozess beliebig verändern – denn es wurde verstanden, was wichtig ist. Wenn du nach ein paar Monaten allerdings immer noch die Abläufe und Ergebnisse genau kontrollierst, dann kann das für dein Teammitglied ganz schön frustrierend sein.

3. Hab keine Angst vor Konflikten

Im Team oder am Arbeitsplatz kann es immer wieder zu Konflikten, Meinungsverschiedenheiten oder kleineren Streitigkeiten kommen. Insbesondere dann, wenn verschiedene Persönlichkeiten oder Ansichten aufeinander prallen.

Treten in deinem Team solche Konflikte auf, dann ist es als Führungskraft deine Aufgabe, diese Konflikte zu bemerken und zu lösen und alle Teammitglieder wieder auf einen Nenner zu bringen.

Denn als Führungskraft vereinst du viele Aufgabenfelder – zeitweise auch die Rolle eines neutralen Streitschlichters. Höre dir daher beide Seiten unvoreingenommen an, versuche zwischen beiden Parteien zu vermitteln und sorge dafür, dass sie sich aussprechen können.

Ungelöste Konflikte können für das Arbeitsklima Gift darstellen, deshalb ist es absolut notwendig, sie so schnell wie möglich und vor allem kompetent aus dem Weg zu räumen.

Finde jetzt heraus, wie du Konflikte in Meetings lösen kannst, sodass dein Team gestärkt aus Konfliktsituationen herausgeht.

4. Sei dir deiner Verantwortung bewusst

In einigen Unternehmen ist noch die Einstellung verbreitet, dass Führungskräfte keine Fehler machen. Eine Führungsperson, die nur Erfolge ihr Eigen nennt und Fehler auf ihre Mitarbeiter:innen abwälzt, wirkt jedoch wenig kompetent und sorgt unter Mitarbeiter:innen für Frust.

Und selbst auf der Führungsebene geschehen Fehler, denn auch Führungspersonen sind nur Menschen. Gehe daher mit deinen Mitarbeiter:innen ehrlich um, gebe Fehler offen zu und suche anschließend nach konstruktiven Lösungen.

Wenn deine Teammitglieder Fehler machen, solltest du ihnen das nicht einfach vorhalten ohne weiter darüber zu sprechen, sondern konstruktives Feedback üben, sodass sie sich verbessern und es das nächste Mal besser machen können.

5. Scheu dich nicht, die Richtung vorzugeben

Damit deine Teammitglieder auch stets ihr Bestes geben wollen und motiviert sind, zum Unternehmenserfolg beitragen wollen, sollten sie diese zwei Fragen beantworten können: Warum machen wir das Ganze und was soll damit erreicht werden?

Denn wer nicht beantworten kann, welchen Beitrag er oder sie zu den Unternehmenszielen beiträgt und warum seine oder ihre Arbeit wichtig ist, kann schnell die Motivation verlieren und nur noch den minimalen Einsatz leisten, um irgendwie die vertraglich vereinbarte Stundenanzahl zu erreichen.

Du solltest daher eindeutige, aber auch erreichbare Ziele vorgeben oder mit der Person entwickeln und deinem Team sollte dabei klar sein, wozu dieses Ziel beitragen wird und warum es wichtig ist. Dazu teilst du außerdem mit deinem Team alle notwendigen Informationen, um zu verstehen, warum sich das Unternehmen in welche Richtung entwickelt.

Transparenz ist dabei das A und O. Denn je größer das Verständnis deiner Teammitglieder für die Ziele und Entscheidungen auf Führungsebene ist, desto wahrscheinlicher werden diese auch von den Mitarbeiter:innen mitgetragen und unterstützt.

6. Etabliere eine offene Kommunikationskultur

Deine Mitarbeiter:innen sollten stets das Gefühl haben, Probleme offen ansprechen zu können. Das gilt sowohl dir als Führungskraft gegenüber, als auch unter den Mitarbeiter:innen selbst.

Denn gerade bei Missverständnissen oder kleineren Problemen führt eine offene Kommunikationskultur dazu, dass sie schnell aus dem Weg geräumt werden können. Dafür kannst du beispielsweise etwas von dir erzählen oder deine Teammitglieder dazu ermutigen, auch an dir Kritik zu üben.

Deine Mitarbeiter:innen sollten sich grundsätzlich keine Gedanken darüber machen müssen, was passiert, wenn sie dir oder anderen Teammitgliedern etwas erzählen, das sie belastet, bewegt oder beschäftigt. Dabei ist auch Krisenmanagement in der Mitarbeiterführung ein wichtiges Thema.

Mitarbeiter:innen haben häufig eine ganz bestimmte Erwartungshaltung, die es gilt zu erfüllen. Auch wenn du das Gefühl hast, du weißt, was von dir erwartet wird, können dich die Antworten deiner Teammitglieder vielleicht überraschen. Finde jetzt heraus, welche Erwartungen an eine Führungskraft gestellt werden.

7. Fördere deine Teammitglieder

Das beste Mittel bei demotivierten Mitarbeiter:innen und eine effektive Methode ist die Weiterbildung in der Mitarbeiterführung – sowohl von Führungskräften als auch deinen Mitarbeiter:innen. Denn wenn du deine Teammitglieder in erster Linie als Angestellte siehst, die einfach nur ihre Aufgaben erledigen sollten, wird dein Unternehmenserfolg langfristig leiden.

Du solltest deinen Mitarbeiter:innen ermöglichen, Fortbildungen zu besuchen und Weiterbildungsmaßnahmen wahrzunehmen. Du kannst ihnen außerdem einen bestimmten prozentualen Anteil ihrer Arbeitszeit zur Weiterbildung zur Verfügung stellen. So können sie ihre eigenen fachlichen Interessen ausbauen und ihre Kenntnisse erweitern – davon profitierst auch du. Bei Workwise beispielsweise stehen Mitarbeiter:innen 10% ihrer bezahlten Arbeitszeit als Weiterbildungszeit zur Verfügung.

Erfolgreiche Förderung bedeutet jedoch auch, dass du die Stärken und Schwächen deiner Mitarbeiter:innen kennenlernst und ihr zusammen festlegt, wie welche fachlichen Kenntnisse oder auch persönlichen Stärken weiter ausgebaut werden können.

8. Lobe deine Mitarbeiter:innen

Alles läuft so richtig gut und deine Mitarbeiter:innen erledigen ihre Aufgaben schnell und ganz nach deinen Erwartungen. Dann solltest du nicht vergessen, deine Teammitglieder auch zu loben. Denn wenn du ihnen nur Feedback gibst, wenn Probleme auftreten, dann werden selbst die motiviertesten Mitarbeiter:innen frustriert.

Also: Erkenne eine gute Leistung an und würdige sie entsprechend. Dabei müssen nicht immer große Projekte erfolgreich abgeschlossen sein, du kannst auch kleinere Aufgaben positiv erwähnen und die Teammitglieder dafür loben – am besten nachvollziehbar sind konkrete Situationen, Beispiel und Aufgaben, auch wenn du große Projekte ansprichst. Mit einem „In dieser Situation, in der Kundin X so reagiert hat, bist du sehr gelassen geblieben und hast ihr die folgenden Punkte noch einmal verdeutlicht“-Feedback lernt dein Teammitglied mehr, als wenn du die Gelassenheit in Gesprächen mit Kund:innen lobst. .

Schaffst du es, positives Feedback in den Arbeitsalltag zu integrieren, dann wird es Teil der Kultur in deinem Team, deine Mitarbeiter:innen loben sich auch gegenseitig und ihre Zufriedenheit steigt grundsätzlich. So kannst du dein Team noch effektiver führen und entwickeln, da motivierte und glückliche Mitarbeiter:innen sich deutlich mehr mit dem Unternehmen identifizieren und sich für den Unternehmenserfolg einsetzen, als demotivierte Teammitglieder.

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Um die Mitarbeiterführung erfolgreich umsetzen zu können, solltest du bezüglich der Trends und Entwicklungen in der Mitarbeiterführung und dem HR immer auf dem Laufenden bleiben. Der HR-Newsletter von Workwise ist da genau das Richtige für dich!

Denn du erhältst regelmäßig die wichtigsten Informationen zu aktuellen Trends und Entwicklungen in der Mitarbeiterführung und im HR, zu bevorstehenden Veranstaltungen und zu den aktuellen Neuigkeiten in der Branche. Außerdem erhältst du wertvolle Tipps und Tricks, mit denen du dein Recruiting vereinfachen und Zeit sparen kannst.

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Veröffentlicht am 08.11.2022, aktualisiert am 13.11.2022

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