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Weiterbildungen für Recruiter:innen und HR-Manager:innen

Der Arbeitsmarkt wandelt sich und der War-for-Talents ist in vollem Gange: Um unter diesen Bedingungen erfolgreich neue Teammitglieder:innen für deine Organisation zu finden, darfst du nicht davor zurückschrecken, im Recruiting neue Wege zu gehen.

Recruiter:innen müssen viele verschiedene Skills und Fähigkeiten mitbringen, um in ihrem abwechslungsreichen Alltag jeder Herausforderung gewachsen zu sein. Als Recruiter:in musst du gut kommunizieren, Daten analysieren, beim Verfassen von Stellenanzeigen den richtigen Ton treffen und Budgetpläne aufstellen können.

Um in all diesen Bereichen immer auf dem neuesten Stand zu sein, sind regelmäßige Weiterbildungen im HR-Bereich essenziell.

Doch in welchem Feld solltest du deine Kompetenzen erweitern? In diesem Artikel findest du eine Übersicht über die Skills, die dir direkt im Alltag weiterhelfen, und welche Weiterbildungs-Optionen dir im Recruiting offenstehen.

Inhalt

HR-Weiterbildung: Mit diesen Skills bist du als Recruiter:in erfolgreich

Erfolgreiches Recruiting wird immer anspruchsvoller: Wegen des Fachkräftemangels müssen sich Recruiter:innen mehr denn je ins Zeug legen, um die passenden Kandidat:innen zu finden und sie von ihrem Unternehmen zu überzeugen.

Damit dies gelingt, müssen viele verschiedene Faktoren stimmen: Der Recruiting-Kanal muss zur ausgeschriebenen Stelle passen, die Stellenanzeige muss von den Kandidat:innen gefunden werden und ihr Interesse wecken und die Candidate Experience während des Bewerbungsprozesses muss stimmen.

So vielschichtig die Erfolgsfaktoren im Recruiting sind, so breit gefächert sind auch die Weiterbildungsmöglichkeiten für Recruiter:innen. Damit du dich orientieren kannst und genau die HR-Weiterbildung findest, die dich im Alltag weiterbringt, haben wir hier die wichtigsten Fähigkeiten für Personaler:innen gesammelt:

Analytics und Statistik

Damit du deine Recruiting-Maßnahmen immer weiter verbessern und fundiert beurteilen kannst, was funktioniert und was nicht, brauchst du Kenntnisse im Umgang mit Daten.

Wenn du weißt, wie du die Performance-Daten deiner Recruiting-Kanäle systematisch erhebst und anschließend analysierst, kannst du besser abschätzen, welche Maßnahmen sich wirklich lohnen und welche du vielleicht nochmal überdenken solltest. Ein weiterer Vorteil von Data Driven Recruiting ist, dass du die Ergebnisse deiner Arbeit besser veranschaulichen kannst, indem du die Daten in Schaubildern und Diagrammen aufbereitest.

Du möchtest deine Recruiting-Maßnahmen anhand von Daten beobachten? Diese Recruiting-KPIs solltest du im Auge behalten.

Bist du im Umgang mit Daten geübt, fällt es dir auch leichter, die aktuellen Statistiken und Erhebungen zur Entwicklung des Arbeitsmarkts zu verstehen und in deine Arbeit mit einfließen zu lassen. Daher solltest du als Recruiter:in eine Weiterbildung im Bereich Datenanalyse und Statistik in Betracht ziehen.

Marketing und Sales

Der Großteil der qualifizierten Kandidat:innen für eine Stelle ist mittlerweile immer seltener aktiv auf Jobsuche, sondern befindet sich häufig bereits in einem Anstellungsverhältnis. Deswegen musst du als Recruiter:in aktiv auf die potenziellen Kandidat:innen zugehen und sie von deiner freien Position und deinem Unternehmen überzeugen.

Viele Modelle aus dem Marketing, wie der Sales Funnel oder die Customer Journey, lassen sich auf den Recruiting-Prozess übertragen. Du kannst zum Beispiel anhand des Recruiting-Funnels erkennen, wie viele Bewerber:innen an welchem Punkt aus dem Bewerbungsverfahren ausscheiden. Die Candidate Journey hilft dir dabei, den Bewerbungsprozess aus Sicht der Kandidat:innen nachzuvollziehen.

Auch beim Ausbau deiner Employer Brand ist gutes Marketingverständnis gefragt. Schließlich möchtest du den Mehrwert und die Besonderheiten deiner Organisation nach außen tragen und das Unternehmen als Arbeitgeber:in vermarkten.

Du möchtest noch weitere Marketing-Methoden kennenlernen? Hier erfährst du mehr über Personalmarketing.

Psychologie und Kommunikation

Grundkenntnisse in Psychologie und ein natürliches Kommunikationstalent gehören zu den Basis-Skills im Recruiting. Doch es kann nicht schaden, auch in diesem Bereich wirklich in die Tiefe zu gehen und sich weiterzubilden.

Mithilfe von psychologischem Hintergrundwissen kannst du dein Gegenüber besser einschätzen und die Bedürfnisse der Person identifizieren. Dies ist sowohl im Gespräch mit den Hiring Managern als auch während des Austauschs mit den Kandidat:innen sehr wertvoll. So stellst du sicher, dass du die Anforderungen an die Neueinstellung und die Dynamik des Teams genau verstehst und die Bewerber:innen findest, die die fachlichen Qualifikationen mitbringen und zur Unternehmenskultur passen.

Auch im Umgang mit den Bewerber:innen kommt es darauf an, eine gute Kommunikationssituation herzustellen. Sorgst du dafür, dass sich die Kandidat:innen während des Vorstellungsgesprächs wohlfühlen, verbessert das zum einen die Candidate Experience. Zum anderen kannst du die Bewerber:innen viel besser kennenlernen, wenn sie entspannt sind und nicht das Gefühl haben, sich verstellen zu müssen.

Tools und Technologie

Digitale Technik und Recruiting-Software können dir einiges an Arbeit abnehmen. Verwendest du beispielsweise ein Bewerbermanagementsystem, kannst du die eingehenden Bewerbungen effizienter verwalten und sortieren.

Du interessierst dich für Recruiting-Tools? Hier kannst du nachlesen, wozu du ein Bewerbermanagementsystem noch verwenden kannst.

Doch die verschiedenen Tools, die du im Recruiting anwenden kannst, helfen dir nur dann wirklich weiter, wenn du auch weißt, wie du mit ihnen arbeitest. Du solltest dich also mit deinen technologischen Hilfsmitteln auseinandersetzen und alle Funktionen kennenlernen.

HR-Weiterbildungen im Bereich Technik sind sehr empfehlenswert. Denn Technologie kommt in jedem Bereich des Recruitings zum Tragen. Du kannst so zum Beispiel die Candidate Experience verbessern und dein Bewerberportal für mobile Endgeräte optimieren, über ein Recruiting-Dashboard alle wichtigen Kennzahlen abrufen oder die interne Kommunikation des Hiring-Teams vereinfachen.

Du möchtest mehr über Weiterbildungen erfahren? In diesem Artikel kannst du nachlesen, was es mit Upskilling auf sich hat.

Social Media und Netzwerken

Eine Fähigkeit, die im Recruiting schon jetzt unabdingbar ist und in Zukunft wahrscheinlich noch entscheidender werden wird, ist der Umgang mit Social Media. Hier hält sich ein immer größerer Teil der Arbeitnehmer:innen regelmäßig auf – und das nicht nur, wenn sie auf Jobsuche sind.

Über soziale Netzwerke kannst du deine Stellenanzeigen teils direkt inserieren, sie in Form einer Werbeanzeige platzieren oder direkt vielversprechende Kandidat:innen ansprechen und Active Sourcing betreiben. Über Instagram, Facebook oder Linkedin kannst du zudem deine Employer Brand aufbauen oder deinen Talent Pool pflegen.

Doch zwischen den verschiedenen sozialen Plattformen bestehen große Unterschiede in der Handhabung und den Nutzer:innen. Du solltest also immer im Blick haben, welche neuen Plattformen entstehen und wie sie funktionieren – und natürlich welche Plattformen bei deiner Zielgruppe beliebt sind.

Du möchtest gleich loslegen und Linkedin und co. für das Recruiting nutzen? Hier kannst du nachlesen, worauf du beim Social Media Recruiting achten solltest.

Eine Grundlage für erfolgreiches Social Media Recruiting besteht im Aufbau eines eigenen Netzwerks. Es kann also sinnvoll sein, sich damit zu beschäftigen, wie du dich über Social Media mit spannenden Personen aus der Branche deines Unternehmens vernetzt und wie du dieses Netzwerk an Online-Bekanntschaften für das Recruiting neuer Mitarbeiter:innen nutzt.

Fachliche Spezialisierung

Gerade wenn dein Unternehmen in einer sehr spezifischen Branche aktiv ist und Fachkräfte in diesem Bereich nur schwer zu erreichen sind – der IT-Sektor gehört beispielsweise dazu – ist es eine gute Idee, sich als Recruiter:in auf die Suche nach Fachpersonen dieses Bereichs zu spezialisieren.

Setzt du dich intensiv mit deiner Zielgruppe auseinander, kannst du die Gewohnheiten und Vorlieben deiner Kandidat:innen besser einschätzen, du weißt, auf welchen Kanälen sie sich über freie Stellen informieren und welche Aspekte ihnen dabei besonders wichtig sind. Du kannst außerdem in Bewerbungsgesprächen auf fachliche Nachfragen kompetent antworten. Gleichzeitig verstehst du die fachlichen Anforderungen an neue Mitarbeiter:innen besser und kannst beurteilen, ob die Bewerber:innen qualifiziert sind.

Du könntest zum Beispiel einen Termin mit deinen Kolleg:innen in der jeweiligen Fachabteilung vereinbaren, um tiefere Einblicke in ihren Arbeitsalltag zu gewinnen.

So wählst du die passende Recruiting-Weiterbildung aus

Sich weiterzubilden ist – unabhängig von dem Thema – immer eine gute Idee. Aber du solltest dich trotzdem nicht unbedacht für eine Weiterbildung im HR-Bereich entscheiden. Die Lerninhalte sollen dich und dein Team schließlich auch weiterbringen.

Aber wie triffst du bei all den unterschiedlichen Richtungen, in die du dich weiterentwickeln kannst, eine Entscheidung?

Um die Weiterbildung zu finden, die dich deinen persönlichen Karrierezielen näher bringt und dein Team optimal ergänzt, solltest du dich mit der Zusammensetzung des Recruiting-Teams und deiner eigenen Rolle darin auseinandersetzen.

Die Aufgaben- und Themenbereiche, mit denen sich Recruiter:innen heute auskennen müssen, sind sehr vielfältig und alleine kaum zu bewältigen. Daher setzen mittlerweile viele Unternehmen auf Recruiting-Teams, die aus Spezialist:innen für ein bestimmtes Aufgabengebiet bestehen.

Besteht das Recruiting-Team aus mehreren Mitarbeiter:innen, kann sich beispielsweise eine Person auf die Schnittstelle von Marketing und Recruiting fokussieren und ist für den Aufbau der Employer Brand sowie die Pflege der Social Media Kanäle verantwortlich. Ein:e andere Kolleg:in kann sich dann währenddessen zum Beispiel auf administrative Aufgaben konzentrieren, Termine abstimmen, die einzelnen Stellenanzeigen und Bewerbungen verwalten und das Recruiting-Budget im Auge behalten.

Doch trotz der individuellen Spezialisierung solltet ihr dafür sorgen, dass euer Recruiting-Team flexibel bleibt und jeder und jede über ein Basis-Set an Skills verfügt. So stellst du sicher, dass das Recruiting-Team handlungsfähig bleibt, auch wenn Mitarbeiter:innen unerwartet ausfallen.

Wie gehst du also vor?

Du kannst dich bei der Planung deiner Weiterbildung als Recruiter:in zum Beispiel an dem Prinzip der T-shaped Professionals orientieren. Das bedeutet, dass du Grundkenntnisse in allen relevanten Bereichen erwirbst und zusätzlich Expert:in in einem Teilbereich wirst.

Du kannst zum Beispiel alle Tools, die in eurem Recruiting-Team täglich genutzt werden, bedienen, aber beschäftigst dich nicht mit der technischen Optimierung eurer Prozesse. Dafür setzt du dich regelmäßig mit neuen psychologischen Erkenntnissen auseinander und besuchst Workshops, um deine Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Im Tagesgeschäft liegt deine Kernaufgabe in der Ansprache von Bewerber:innen und dem Führen von Bewerbungsgesprächen.

Wer sich in welchem Bereich weiterentwickelt, sollte gemeinsam im Team besprochen werden. Denn ihr solltet darauf achten, dass sich eure Kompetenzen perfekt ergänzen, aufeinander aufbauen und zu den Aufgaben passen, die das jeweilige Teammitglied übernimmt. Dabei sollten allerdings auch die individuellen Interessengebiete und Talente der Teammitglieder berücksichtigt werden.

Mache den Test und finde heraus, welcher Recruiter-Typ du bist. So kannst du anhand deiner Stärken auch selbst deine künftige Rolle aktiv mitbestimmen.

Anbieter-Vergleich: Finde die passende Recruiting-Weiterbildung für dich

Wenn du dich für einen Bereich entschieden hast, in dem du deine Fähigkeiten ausbauen möchtest, geht es an die Planung deiner HR-Weiterbildung. Manche Unternehmen stellen ihren Mitarbeiter:innen eigene Ressourcen für die Weiterbildung zur Verfügung und führen eine Fachbibliothek oder bieten interne Coachings an.

Du hast aber auch die Möglichkeit, bei externen Anbieter:innen Seminare und Workshops zu belegen. Hier erhältst du in der Regel auch ein Zertifikat, das deine Teilnahme belegt.

Tipp: Bevor du dich für eine kostenpflichtige HR-Weiterbildung anmeldest, solltest du dich mit den Fördermöglichkeiten deines Unternehmens beschäftigen. Viele Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter:innen bei der Weiterbildung und tragen einen Teil der Kurskosten oder zählen die Zeit, die du in die Weiterbildungsmaßnahme investierst, als Arbeitszeit. Doch um diese Angebote zu nutzen, musst du meist frühzeitig einen Antrag stellen.

Damit du dir ein umfassendes Bild deiner Weiterbildungsmöglichkeiten machen kannst, haben wir uns die bekanntesten Anbieter:innen von Fort- und Weiterbildungen im Recruiting genauer angeschaut:

Haufe-Akademie

Die Haufe-Akademie bietet ein breites Spektrum an Weiterbildungen und Lehrgängen im Bereich Recruiting an. Angefangen mit den Grundlagen der Personalsuche, über praktische Workshops zu Themen wie „Bewerbungsgespräche führen" bis hin zu theoretischen Seminaren – zum Beispiel zur zukünftigen Entwicklung des Recruitings – es wird alles abgedeckt.

Manche Kurse sind sehr umfangreich und umfassen mehrere Tage und andere beinhalten Webinare von wenigen Stunden. Je nachdem wie umfangreich das jeweilige Angebot ist, variieren auch die Preise. Bei den zertifizierten Kursen müssen die Teilnehmer:innen am Ende eine Prüfung absolvieren.

IU-Akademie

Die IU-Akademie ist ein Ableger der IU Internationale Hochschule, einer staatlich anerkannten privaten Hochschule mit Sitz in Erfurt. In der Weiterbildungskategorie Personal und Recht finden sich einige grundlegende Kurse zum Recruiting oder Personalmanagement, aber auch Spezialisierungsangebote. Hierzu zählen unter anderem Kurse zum Thema Digitalisierung im Recruiting oder globales Recruiting.

Die angebotenen Weiterbildungen finden ausschließlich online statt und dauern mehrere Monate. Du kannst die Weiterbildungen allerdings auch in Teilzeit absolvieren. Hier kannst du dich entscheiden, ob du die Weiterbildung mit einer Prüfung beenden möchtest oder nicht. Entscheidest du dich für die Prüfung, erhältst du ein Abschlusszertifikat, ansonsten bekommst du ein Zertifikat, das deine Teilnahme belegt.

Quadriga-Hochschule

Die Quadriga-Hochschule in Berlin bietet Weiterbildungen in Form von Seminaren, Webinaren, zertifizierten Lehrgängen und Inhouse-Schulungen an. Im Portfolio der Hochschule finden sich in erster Linie Kurse, die dir bei der Spezialisierung helfen. Du kannst unter anderem zwischen den Themenschwerpunkten Aufbau von Personal Brands als Personalmarketing-Werkzeug, Azubi-Recruiting oder Arbeitsrecht wählen. Die Kurse umfassen 1 bis 4 Tage und kosten zwischen 600€ und 1.200€.

IHK

Auch die Industrie- und Handelskammer bietet Weiterbildungen im HR-Bereich an. Je nachdem, welche Zweigstelle der IHK in deiner Nähe ist, kann das Kursangebot variieren. Hier findest du zwar nicht ganz so ausgefallene Themen wie Personal Branding im Programm, aber dafür sind die Prüfungen bundesweit einheitlich gestaltet und anerkannt. Über die IHK finden sich beispielsweise Seminare rund um Führungskräfte-Recruiting oder professionelle Bewerbungsgespräche.

Recruiting-Academy

Die Recruiting-Academy hat sich auf Seminare und Weiterbildungen für Recruiter:innen spezialisiert. Die Kurse finden ausschließlich in Präsenz in Berlin, Leipzig oder München statt. Für eintägige Veranstaltungen fallen Kosten unter 500€ an und die mehrtägigen Angebote kosten über 2.000€.

Die Themen der Kurse sind in manchen Fällen weit gefasst und beschäftigen sich zum Beispiel mit Recruiting Strategien generell. Es gibt aber auch spezifischere Angebote beispielsweise zu den Themen Active Sourcing oder Headhunting.

Akademie-Management

An der Deutschen Akademie für Management kannst du verschiedene Management-Lehrgänge absolvieren. Die Kurse dauern 6 Monate und können berufsbegleitend besucht werden. Neben der Rubrik Personalmanagement hat die Akademie beispielsweise auch die Bereiche Marketing- oder Businessmanagement im Angebot. Für die unterschiedlichen Lehrgänge fallen je nach Zahlungsmodus Kosten in Höhe von circa 1.000€ an.

Kostenlose Weiterbildung: Diese Möglichkeiten hast du als Recruiter:in

Auch wenn kostenpflichtige Lehrgänge oder Weiterbildungen keine Option für dich sind, kannst du dein Wissen vergrößern. Es gibt zahlreiche Online- und Offline-Ressourcen, auf die du zurückgreifen kannst, um dich über Recruiting-Trends zu informieren oder neue Impulse für deine Arbeit zu bekommen.

Auf diesen Kanälen findest du spannenden Input:

  • HR-Blogs: Blogs sind eine tolle Möglichkeit, neue Recruiting-Methoden und hilfreiche Tipps kennenzulernen. Zu jedem Thema, das dir in deinem Alltag begegnet, findest du online einen Artikel, der den Sachverhalt erklärt oder dir neue Sichtweisen zu dem Thema eröffnet. Hier findest du eine Übersicht über die bekanntesten HR-Blogs.
  • HR-Podcasts: Wenn dir zum Lesen langer Artikel die Zeit oder die Muße fehlt, sind HR-Podcasts vielleicht das Richtige für dich. Hier bekommst du interessante Inhalte, die du nebenbei anhören kannst. So wird der Weg zur Arbeit zur Recruiting-Weiterbildung. Hier findest du besonders spannende HR-Podcasts.
  • HR-Bücher: Sachbücher zu den Themen HR und Recruiting sind zwar nicht ganz kostenfrei, aber sicherlich die Investition wert. Eventuell hast du auch die Möglichkeit, über dein Unternehmen zu ordern – immerhin profitiert auch die Organisation von der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter:innen.
  • Webinare: Viele Online-Plattformen für Recruiter:innen veranstalten regelmäßig Webinare, an denen du kostenlos teilnehmen kannst. Hier bist du zwar zeitlich gebunden, aber du hast in der Regel auch die Möglichkeit, deine eigenen Fragen direkt zu stellen und dich mit den Expert:innen auszutauschen.

Fazit: Bleibe immer up-to-date und finde erfolgreich die passenden Mitarbeiter:innen

Die Arbeit als Recruiter:in ist sehr schnelllebig und vielseitig. Das kann eine große Herausforderung sein, aber macht den Beruf auch besonders spannend.

Um den wachsenden Anforderungen an das Recruiting-Team gerecht zu werden und in Zukunft jede Stelle mit den passenden Mitarbeiter:innen besetzen zu können, ist sowohl Teamwork als auch Eigeninitiative gefragt.

Du musst nicht alles von Active Sourcing bis Datenanalyse perfekt beherrschen, aber du solltest dich in deinem Spezialgebiet immer weiterbilden – sei es durch einen zertifizierten Kurs oder durch einen Podcast. So kann sich dein Team auf dich verlassen und gemeinsam meistert ihr die Herausforderungen, die der Wandel der Arbeitswelt und der Fachkräftemangel mit sich bringen.

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Veröffentlicht am 11.05.2022, aktualisiert am 29.06.2022

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